Natascha Wodin

Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihren 1983 erschienenen ersten Roman Die gläserne Stadt folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen, darunter die Romane Nachtgeschwister und Irgendwo in diesem Dunkel. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für Sie kam aus Mariupol wurden ihr der Alfred-Döblin-Preis, der Preis der Leipziger Buchmesse und der Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. 2022 wurde sie mit dem Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.

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Buchcover von Die späten Tage von Natascha Wodin
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Die späten Tage

Natascha Wodin, Autorin des Bestsellers Sie kam aus Mariupol und eine der großen Autorinnen der deutschsprachigen Gegenw ...

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Auszeichnungen

  • 2017: Natascha Wodin erhält für «Sie kam aus Mariupol» den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik
  • 2026: Natascha Wodin mit «Die späten Tage» auf Platz 4 der SWR Bestenliste im Februar
  • 2025: Natascha Wodin mit «Die späten Tage» auf der SWR Bestenliste im Dezember
  • 2025: Natascha Wodin mit «Der Fluss und das Meer» auf der Shortlist für den Thomas-Valentin-Literaturpreis
  • 2025: Natascha Wodin erhält für «Der Fluss und das Meer» den Boccaccio.cc-Preis für die beste Erzählung
  • 2022: Natascha Wodin erhält den Alfred-Döblin-Preis
  • 2022: Natascha Wodin erhält den Joseph-Breitbach-Preis
  • 2021: Natascha Wodin mit «Nastjas Tränen» auf der Shortlist für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis