
Frauenliteratur?! Was soll das denn sein?
Es gibt keine Männerliteratur, warum also sollte es Frauenliteratur geben?
Der Begriff suggeriert oft ein eigenes Genre – dabei ist Literatur einfach nur Literatur, unabhängig vom Geschlecht der schreibenden Person. Mit Frauenliteratur?! wollen wir genau diesen Diskurs in den Raum stellen und gleichzeitig beweisen, dass große Geschichten keine Schubladen brauchen. Auf dieser Seite präsentieren wir eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Büchern, die alle von großartigen Autorinnen geschrieben wurden.
Entdecke Romane, Sachbücher und Essays, die begeistern, aufrütteln und neue Perspektiven eröffnen. Hier finden sich die Vielfalt, Tiefe und Leidenschaft, die die Buchwelt so reich machen – ganz ohne unnötige Klischees.
Von Frauen. Für Frauen – aber eben auch für alle anderen.
1999 Meter über dem Meer
Alles hinter sich lassen. Mit dem Auto Richtung Süden. Caroline Wahls neuer Roman erzählt von einem Drang nach Freiheit, der keine Grenzen kennt.
Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job.
Samara weiß, was sie alles nicht mehr will. Aber was sie will, das weiß Samara nicht, und sie weiß noch nicht einmal, ob das schlecht ist. Jetzt hat sie knallorange gefärbte Haare, einen schönen alten Wagen und an jedem Ort, an dem sie ankommt, einen neuen Namen. Und aufwärts soll es gehen, also richtig nach oben, nach St. Moritz in den Schweizer Hochalpen. Da kommt ein schöner Mann her, den Samara mal kennengelernt hat. Überhaupt gibt es viele schöne und reiche Menschen in St. Moritz, sehr reiche Menschen – mittendrin Samara, die jetzt nicht mehr Samara heißt. Und keine Hochstaplerin ist, sondern erfolgreiche Künstlerin.
Aber je besser es läuft für die Frau mit den vielen Identitäten, desto deutlicher merkt Samara, dass ihr noch mehr fehlt als schrankenlose Freiheit ...
1999 Meter über dem Meer
Alles hinter sich lassen. Mit dem Auto Richtung Süden. Caroline Wahls neuer Roman erzählt von einem Drang nach Freiheit, der keine Grenzen kennt.
Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job.
Samara weiß, was sie alles nicht mehr will. Aber was sie will, das weiß Samara nicht, und sie weiß noch nicht einmal, ob das schlecht ist. Jetzt hat sie knallorange gefärbte Haare, einen schönen alten Wagen und an jedem Ort, an dem sie ankommt, einen neuen Namen. Und aufwärts soll es gehen, also richtig nach oben, nach St. Moritz in den Schweizer Hochalpen. Da kommt ein schöner Mann her, den Samara mal kennengelernt hat. Überhaupt gibt es viele schöne und reiche Menschen in St. Moritz, sehr reiche Menschen – mittendrin Samara, die jetzt nicht mehr Samara heißt. Und keine Hochstaplerin ist, sondern erfolgreiche Künstlerin.
Aber je besser es läuft für die Frau mit den vielen Identitäten, desto deutlicher merkt Samara, dass ihr noch mehr fehlt als schrankenlose Freiheit ...
Haltet euch fest
Der neue Roman von Bestsellerautorin Mareike Fallwickl stellt unsere Glaubenssätze zu Freundschaft und Romantik infrage und beschreibt mutig die Utopie, die wir uns für unser Leben wünschen.
Luzia wächst in einer Gemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden queere und platonische Formen von Liebe sowie geteilte Elternschaft gelebt. Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Jugendfreundin Marle verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Beziehungen mit Männern.
Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander aufgebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann?
Haltet euch fest
Der neue Roman von Bestsellerautorin Mareike Fallwickl stellt unsere Glaubenssätze zu Freundschaft und Romantik infrage und beschreibt mutig die Utopie, die wir uns für unser Leben wünschen.
Luzia wächst in einer Gemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden queere und platonische Formen von Liebe sowie geteilte Elternschaft gelebt. Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Jugendfreundin Marle verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Beziehungen mit Männern.
Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander aufgebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann?
Ghost Stories
Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt geworden: eine allzeit spürbare Präsenz, schmerzlich und tröstlich zugleich. Sie trägt seine Jacke, sie meint, seine Zigarillos im Haus zu riechen, sie liest seine Bücher von Neuem. Und zum ersten Mal seit langer Zeit liest sie ihre eigenen Liebesbriefe, vom Beginn einer gemeinsamen Geschichte, die 43 Jahre währen sollte.
Mit ihrem beispiellosen Trauer-, Gedächtnis- und Liebesbuch nähert sie sich dem unmöglichen Wunsch, Paul zu neuem Leben zu erwecken. Und Paul selbst kommt zu Wort, mit Briefen, die er für den Monate vor seinem Tod geborenen Enkel Miles hinterlassen hat.
In diesem großen Werk der Erinnerung werden Fragen aufgeworfen, die alle Menschen angehen; es lässt eine einzigartige Liebes- und Lebensgemeinschaft wiedererstehen, die des legendär gewordenen Autorenpaars aus Brooklyn.
Ghost Stories
Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt geworden: eine allzeit spürbare Präsenz, schmerzlich und tröstlich zugleich. Sie trägt seine Jacke, sie meint, seine Zigarillos im Haus zu riechen, sie liest seine Bücher von Neuem. Und zum ersten Mal seit langer Zeit liest sie ihre eigenen Liebesbriefe, vom Beginn einer gemeinsamen Geschichte, die 43 Jahre währen sollte.
Mit ihrem beispiellosen Trauer-, Gedächtnis- und Liebesbuch nähert sie sich dem unmöglichen Wunsch, Paul zu neuem Leben zu erwecken. Und Paul selbst kommt zu Wort, mit Briefen, die er für den Monate vor seinem Tod geborenen Enkel Miles hinterlassen hat.
In diesem großen Werk der Erinnerung werden Fragen aufgeworfen, die alle Menschen angehen; es lässt eine einzigartige Liebes- und Lebensgemeinschaft wiedererstehen, die des legendär gewordenen Autorenpaars aus Brooklyn.
Weißer Sommer
Voller Hingabe und stilistischer Feinheit erzählt Eva Pramschüfer von der ersten großen Liebe, von der Kunst, von dem, was uns als Menschen trennt und verbindet.
Eigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlte sich an wie der Anfang von etwas Großem, die Zeit danach wie ein Versprechen. Und doch stehen sie jetzt zwischen zwei Wahrheiten: Sie lieben sich, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern.
Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann – oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten verbringen die beiden noch einen Sommer in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen.
«Eva Pramschüfer jongliert in ihrem Roman mit Sprache und Gefühlen, als hätte sie ihr ganzes Leben nichts anderes getan. Was für ein fulminantes Debüt.» Tahsim Durgun
Weißer Sommer
«Eva Pramschüfer jongliert in ihrem Roman mit Sprache und Gefühlen, als hätte sie ihr ganzes Leben nichts anderes getan. Was für ein fulminantes Debüt.» Tahsim Durgun
Eigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlt sich an: wie der Beginn von etwas Großem. Ihre gemeinsam verbrachte Zeit: könnte nicht schöner sein. Wie ist es möglich, dass sie nun gefangen sind zwischen zwei Wahrheiten: Sie lieben sich, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern. Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann – oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten treffen sich die beiden in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen.
Eva Pramschüfer erzählt voller Hingabe und stilistischer Feinheit von der ersten großen Liebe, von der Kunst, von dem, was uns als Menschen trennt und verbindet.
Im Park der aufgehenden Sonne
Ein unscheinbarer Park. Ein lächelndes Nilpferd. Ein Ort, an dem Menschen Trost und Heilung finden.
«Wenn du Kummer hast, geh zu Kabahiko» – so lautet der Rat in der Nachbarschaft. Das lächelnde Nilpferd ist ein Spielgerät im Park und besitzt angeblich heilende Fähigkeiten. Dabei wirkt es ganz unscheinbar, seine Oberfläche ist schon ein bisschen verwittert, und die Farbe blättert ab. Dennoch kommen die unterschiedlichsten Menschen hierher, um Kabahiko zu berühren: der Schüler, der mit seinen Leistungen hadert, die Mutter, die sich selbst verloren hat, die Hochzeitsplanerin mit Liebeskummer, der Junge mit den diffusen Schmerzattacken und der Redakteur, der sich den Herausforderungen des Alters stellen muss. Sie alle erhoffen sich von dem Besuch eine Verbesserung ihrer Situation. Und manchmal scheint Kabahikos Magie tatsächlich zu wirken …
Der Bestseller aus Japan: ein kraftvoller Roman über Hoffnung, Freundschaft und das unerwartete Glück zufälliger Begegnungen
Im Park der aufgehenden Sonne
Ein unscheinbarer Park. Ein lächelndes Nilpferd. Ein Ort, an dem Menschen Trost und Heilung finden.
«Wenn du Kummer hast, geh zu Kabahiko» – so lautet der Rat in der Nachbarschaft. Das lächelnde Nilpferd ist ein Spielgerät im Park und besitzt angeblich heilende Fähigkeiten. Dabei wirkt es ganz unscheinbar, seine Oberfläche ist schon ein bisschen verwittert, und die Farbe blättert ab. Dennoch kommen die unterschiedlichsten Menschen hierher, um Kabahiko zu berühren: der Schüler, der mit seinen Leistungen hadert, die Mutter, die sich selbst verloren hat, die Hochzeitsplanerin mit Liebeskummer, der Junge mit den diffusen Schmerzattacken und der Redakteur, der sich den Herausforderungen des Alters stellen muss. Sie alle erhoffen sich von dem Besuch eine Verbesserung ihrer Situation. Und manchmal scheint Kabahikos Magie tatsächlich zu wirken …
Ein kraftvoller Roman über Hoffnung, Freundschaft und das unerwartete Glück zufälliger Begegnungen
Honey
«Campusroman, Serienkiller-Thriller und Gesellschaftssatire zugleich: sarkastisch und klug.» Deutschlandfunk Kultur
Das erste Mal hat Yrsa nicht die Absicht zu töten. Aber der Cambridge-Professor, der ihr gegenübersitzt, hat die Forschungsergebnisse ihrer Freundin gestohlen. Als sie die Biene in seine Sanpellegrino-Flasche schnippt, denkt sie, dass er einen schmerzhaften Stich abbekommen wird. Dann ist er tot. Und Yrsa, die – seien wir ehrlich – schon seit einiger Zeit gelangweilt ist, fühlt sich endlich wieder lebendig.
Eine unterhaltsame und wunderbar ins Absurde getriebene Geschichte über feministische Wut, Ungerechtigkeit, Begierde und Rache. Und über das Schwarzsein in einer sehr, sehr weißen Welt.
«Umwerfend – in jeder Hinsicht. Düster, spannend und unbestreitbar heiß, wird dieser Roman Ihnen den Atem rauben.» Glamour
Honey
Das erste Mal hat Yrsa nicht die Absicht zu töten. Aber der Cambridge-Professor, der ihr gegenübersitzt, hat die Forschungsergebnisse ihrer Freundin gestohlen. Als sie die Biene in seine Sanpellegrino-Flasche schnippt, denkt sie, dass er einen schmerzhaften Stich abbekommen wird. Dann ist er tot. Und Yrsa, die – seien wir ehrlich – schon seit einiger Zeit gelangweilt ist, fühlt sich endlich wieder lebendig.
Der aufregende Debütroman von Imani Thompson verbindet Campusroman mit Thriller-Elementen und Humor. Eine unterhaltsame und wunderbar ins Absurde getriebene Geschichte über feministische Wut, Ungerechtigkeit, Begierde und Rache. Und über das Schwarzsein in einer sehr, sehr weißen Welt.
«Umwerfend – in jeder Hinsicht. Düster, spannend und unbestreitbar heiß, wird dieser Roman Ihnen den Atem rauben.» Glamour
Die Regenschwimmerin
Es ist nie zu spät, dem eigenen Herzen zu folgen.
Judith fährt spontan von Hamburg nach Schweden, zurück zum Sehnsuchtsort ihrer Kindheit, auf eine Insel bei Stockholm. Ihr Mann hat sie nach fast zwanzig Jahren Ehe verlassen. Sie hofft, in dem kleinen roten Gästehaus zur Ruhe zu kommen und ihr Leben neu zu ordnen. Doch die vertraute Umgebung weckt nicht nur Nostalgie, sondern auch schmerzhafte Erinnerungen an ihre einst beste Freundin, deren Freundschaft in einer verhängnisvollen Nacht des Krebsfestes jäh zerbrach.
Doch auch Evi ist auf die Insel zurückgekehrt. Die mittlerweile bekannte Künstlerin kämpft mit einer Taubheit in ihren Händen, ein Umstand, der ihre Existenz bedroht. Als Judith und Evi sich wiedersehen, brechen alte Wunden auf.
Immer dann, wenn der Regen auf das Wasser prasselt, zieht Marga ihre Bahnen. Die alte Dame schwimmt bei Wind und Wetter, angetrieben von einem schweren Schicksalsschlag, der sie lehrte, dass Aufgeben keine Option ist. Sie erzählt Judith und Evi von ihrem Traum: Sie möchte noch einmal in ihrem Leben die Nordlichter in ihrer vollen Pracht sehen. Margas unerschütterliche Kraft zeigt den Frauen, dass es sich lohnt, für die eigenen Träume und um ihre Freundschaft zu kämpfen – egal, wie stürmisch die Zeiten sind.
Die Regenschwimmerin
Es ist nie zu spät, dem eigenen Herzen zu folgen.
Judith fährt spontan von Hamburg nach Schweden, zurück zum Sehnsuchtsort ihrer Kindheit, auf eine Insel bei Stockholm. Ihr Mann hat sie nach fast zwanzig Jahren Ehe verlassen. Sie hofft, in dem kleinen roten Gästehaus zur Ruhe zu kommen und ihr Leben neu zu ordnen. Doch die vertraute Umgebung weckt nicht nur Nostalgie, sondern auch schmerzhafte Erinnerungen an ihre einst beste Freundin, deren Freundschaft in einer verhängnisvollen Nacht des Krebsfestes jäh zerbrach.
Doch auch Evi ist auf die Insel zurückgekehrt. Die mittlerweile bekannte Künstlerin kämpft mit einer Taubheit in ihren Händen, ein Umstand, der ihre Existenz bedroht. Als Judith und Evi sich wiedersehen, brechen alte Wunden auf.
Immer dann, wenn der Regen auf das Wasser prasselt, zieht Marga ihre Bahnen. Die alte Dame schwimmt bei Wind und Wetter, angetrieben von einem schweren Schicksalsschlag, der sie lehrte, dass Aufgeben keine Option ist. Sie erzählt Judith und Evi von ihrem Traum: Sie möchte noch einmal in ihrem Leben die Nordlichter in ihrer vollen Pracht sehen. Margas unerschütterliche Kraft zeigt den Frauen, dass es sich lohnt, für die eigenen Träume und um ihre Freundschaft zu kämpfen – egal, wie stürmisch die Zeiten sind.
Die Erfindung der Tochter
«Wir reden über Mütter und über Familie. Aber was macht das Tochtersein mit uns? Gunda Windmüller zeigt, wie viel Macht in dieser scheinbar selbstverständlichen Rolle steckt – und nimmt sie auseinander.» Mareike Fallwickl
Jede Frau ist eine Tochter – ein Leben lang. Und doch gilt das Tochtersein bis heute als Privatsache. Während wir über Mutterschaft und Gleichberechtigung diskutieren, bleibt die Figur der Tochter erstaunlich unsichtbar. Dabei wurde sie über Jahrtausende geformt: in Mythen und Religionen, in Erbordnungen und Familien, auf Shakespeares Bühne ebenso wie in unseren Vorstellungen von Liebe, Gehorsam und Fürsorge. Die Tochter ist keine bloße Verwandtschaftsbezeichnung, sondern eine kulturelle Erfindung – und eine der wirkmächtigsten Figuren patriarchaler Ordnung.
Mit erzählerischer Kraft und überraschenden historischen Funden zeigt Gunda Windmüller, wie das Tochtersein unser Verständnis von Familie, Weiblichkeit und Freiheit bis heute prägt. Ein kluges Buch, das sichtbar macht, was uns so selbstverständlich erscheint, dass wir es kaum noch sehen.
Die Erfindung der Tochter
«Wir reden über Mütter und über Familie. Aber was macht das Tochtersein mit uns? Gunda Windmüller zeigt, wie viel Macht in dieser scheinbar selbstverständlichen Rolle steckt – und nimmt sie auseinander.» Mareike Fallwickl
Jede Frau ist eine Tochter – ein Leben lang. Und doch gilt das Tochtersein bis heute als Privatsache. Während wir über Mutterschaft und Gleichberechtigung diskutieren, bleibt die Figur der Tochter erstaunlich unsichtbar. Dabei wurde sie über Jahrtausende geformt: in Mythen und Religionen, in Erbordnungen und Familien, auf Shakespeares Bühne ebenso wie in unseren Vorstellungen von Liebe, Gehorsam und Fürsorge. Die Tochter ist keine bloße Verwandtschaftsbezeichnung, sondern eine kulturelle Erfindung – und eine der wirkmächtigsten Figuren patriarchaler Ordnung.
Mit erzählerischer Kraft und überraschenden historischen Funden zeigt Gunda Windmüller, wie das Tochtersein unser Verständnis von Familie, Weiblichkeit und Freiheit bis heute prägt. Ein kluges Buch, das sichtbar macht, was uns so selbstverständlich erscheint, dass wir es kaum noch sehen.
Sturmland
Der neue große Zweiteiler der Bestsellerautorin! Eine Hamburger Reedertochter will mehr vom Leben, als sie darf. Ein Tagelöhner hat das seine bereits aufgegeben. Eine schicksalhafte Liebe entsteht – zum Beginn der Seenotrettung in Hamburg und in den norddeutschen Seebädern.
Niemand darf erfahren, wer Cora wirklich ist! Die Reedertochter muss aus ihrem alten Leben in Hamburg fliehen – und nimmt unter falschem Namen eine Stelle als Hauslehrerin im Seebad Norderney an. Doch die Nordsee ist unberechenbar. Schon kurz nach ihrer Ankunft bringt Cora sich und ihre Schülerin Emmi in Lebensgefahr …
Der Tagelöhner Onnen beobachtet das Unglück. Kein Wunder, dass die unwissenden Badegäste ständig in Seenot geraten. Ausgerechnet mit dieser Gouvernante soll er nun zusammenarbeiten. Weil er dringend Geld braucht, nimmt er den Job an.
Von Tag zu Tag kommen Cora und Onnen sich näher. Doch Onnen hat eine Vergangenheit auf seiner Heimatinsel Borkum, die er fest in sich verschlossen hält. Und Cora hat Menschen in Hamburg, die sie verzweifelt zurückholen wollen.
Aber das darf nicht passieren. Niemand darf erfahren, wer Cora ist – und was sie getan hat …
Der erste Band der «Sturmland»-Saga.
«Miriam Georg hat einen ganz eigenen kraftvollen Stil.» Meins
Sturmland
Der neue große Zweiteiler der Bestsellerautorin! Eine Hamburger Reedertochter will mehr vom Leben, als sie darf. Ein Tagelöhner hat das seine bereits aufgegeben. Eine schicksalhafte Liebe entsteht – zum Beginn der Seenotrettung in Hamburg und in den norddeutschen Seebädern.
Niemand darf erfahren, wer Cora wirklich ist! Die Reedertochter muss aus ihrem alten Leben in Hamburg fliehen – und nimmt unter falschem Namen eine Stelle als Hauslehrerin im Seebad Norderney an. Doch die Nordsee ist unberechenbar. Schon kurz nach ihrer Ankunft bringt Cora sich und ihre Schülerin Emmi in Lebensgefahr …
Der Tagelöhner Onnen beobachtet das Unglück. Kein Wunder, dass die unwissenden Badegäste ständig in Seenot geraten. Ausgerechnet mit dieser Gouvernante soll er nun zusammenarbeiten. Weil er dringend Geld braucht, nimmt er den Job an.
Von Tag zu Tag kommen Cora und Onnen sich näher. Doch Onnen hat eine Vergangenheit auf seiner Heimatinsel Borkum, die er fest in sich verschlossen hält. Und Cora hat Menschen in Hamburg, die sie verzweifelt zurückholen wollen.
Aber das darf nicht passieren. Niemand darf erfahren, wer Cora ist – und was sie getan hat …
Der erste Band der «Sturmland»-Saga.
«Miriam Georg hat einen ganz eigenen kraftvollen Stil.» Meins
Meine Ahnin, die Hexe, und ich
Schön, stolz, nervig – diese Attribute brachten Frauen wie Sidonia von Borcke einst auf den Scheiterhaufen. Und heute? Ernten sie Shitstorms, Belehrungen oder Häme. Warum ist die Angst vor der unangepassten Frau noch immer so lebendig? Juliane Schiemenz, eine Verwandte von Sidonia, folgt den Spuren ihrer legendär gewordenen Ahnin, die 1620 als Hexe verurteilt wurde. Zänkisch und unersättlich soll diese gewesen sein. Kein Wunder! Weder heiratete sie, noch bekam sie Kinder, stattdessen stritt sie vor Gericht um ihr Erbe. Die Männer waren genervt. Auch heute keine unbekannte Konstellation: Wer keine Ruhe gibt, auf dem eigenen Standpunkt beharrt, gilt als «zickig» oder «angry». Frauen – ob alleinerziehend, geschieden, mit oder ohne Job – stehen für ihre Lebensentscheidungen oft in der Kritik.
In einer packenden Mischung aus historischer Spurensuche und autobiografischer Erkundung legt Juliane Schiemenz damalige und heutige Erwartungen an Frauenleben frei. Sie zeigt, wie tief die Vorbehalte gegen unangepasste Frauen wurzeln. Ein mutiges, persönliches Plädoyer, dem Druck der Norm etwas Eigenes entgegenzusetzen.
Meine Ahnin, die Hexe, und ich
Schön, stolz, nervig – diese Attribute brachten Frauen wie Sidonia von Borcke einst auf den Scheiterhaufen. Und heute? Ernten sie Shitstorms, Belehrungen oder Häme. Warum ist die Angst vor der unangepassten Frau noch immer so lebendig? Juliane Schiemenz, eine Verwandte von Sidonia, folgt den Spuren ihrer legendär gewordenen Ahnin, die 1620 als Hexe verurteilt wurde. Zänkisch und unersättlich soll diese gewesen sein. Kein Wunder! Weder heiratete sie, noch bekam sie Kinder, stattdessen stritt sie vor Gericht um ihr Erbe. Die Männer waren genervt. Auch heute keine unbekannte Konstellation: Wer keine Ruhe gibt, auf dem eigenen Standpunkt beharrt, gilt als «zickig» oder «angry». Frauen – ob alleinerziehend, geschieden, mit oder ohne Job – stehen für ihre Lebensentscheidungen oft in der Kritik.
In einer packenden Mischung aus historischer Spurensuche und autobiografischer Erkundung legt Juliane Schiemenz damalige und heutige Erwartungen an Frauenleben frei. Sie zeigt, wie tief die Vorbehalte gegen unangepasste Frauen wurzeln. Ein mutiges, persönliches Plädoyer, dem Druck der Norm etwas Eigenes entgegenzusetzen.
Zweite Wende
Im Osten entscheidet sich die Zukunft unserer Demokratie.
Wende verschlafen, Lebensleistungen entwertet, Chefsessel westdeutsch besetzt – eine wirklich gerechte Einheit wurde verpasst. Nicht nur politisch, auch medial, wirtschaftlich und im Alltag: Ostdeutschland wird oft karikiert, als Klischee statt als Realität wahrgenommen.
Marieke Reimann, 1987 in Rostock geboren und im Plattenbau aufgewachsen, kennt die Brüche aus erster Hand. Als Journalistin und ehemalige Chefredakteurin kämpft sie seit Jahren für eine Sichtbarkeit, die über den «Jammer-Ossi» hinausgeht. Warum finden Einheitsfeiern ohne Ostdeutsche statt? Warum ist Friedrich Merz froh, im Westen geboren zu sein? Warum wird da am rechten Rand gewählt, wo es viel Abwanderung und wenig Frauen gibt? Und können Angela Merkel und Tokio Hotel Vorbilder sein?
Marieke Reimann verbindet persönliche Reportage mit scharfer Analyse und benennt die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art. Ihr Buch ist ein eindringlicher Appell für den Osten – und für eine Zukunft, in der unsere Demokratie nur gewinnen kann, wenn die Wende endlich bei allen ankommt.
«Genau so eine streitbare Stimme brauchen wir jetzt.» Giovanni di Lorenzo
«Marieke Reimann mischt sich pointiert und meinungsstark ein. Erfrischend und unverstellt!» Steffen Mau
Zweite Wende
Im Osten entscheidet sich die Zukunft unserer Demokratie.
Wende verschlafen, Lebensleistungen entwertet, Chefsessel westdeutsch besetzt – eine wirklich gerechte Einheit wurde verpasst. Nicht nur politisch, auch medial, wirtschaftlich und im Alltag: Ostdeutschland wird oft karikiert, als Klischee statt als Realität wahrgenommen.
Marieke Reimann, 1987 in Rostock geboren und im Plattenbau aufgewachsen, kennt die Brüche aus erster Hand. Als Journalistin und ehemalige Chefredakteurin kämpft sie seit Jahren für eine Sichtbarkeit, die über den «Jammer-Ossi» hinausgeht. Warum finden Einheitsfeiern ohne Ostdeutsche statt? Warum ist Friedrich Merz froh, im Westen geboren zu sein? Warum wird da am rechten Rand gewählt, wo es viel Abwanderung und wenig Frauen gibt? Und können Angela Merkel und Tokio Hotel Vorbilder sein?
Marieke Reimann verbindet persönliche Reportage mit scharfer Analyse und benennt die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art. Ihr Buch ist ein eindringlicher Appell für den Osten – und für eine Zukunft, in der unsere Demokratie nur gewinnen kann, wenn die Wende endlich bei allen ankommt.
«Genau so eine streitbare Stimme brauchen wir jetzt.» Giovanni di Lorenzo
«Marieke Reimann mischt sich pointiert und meinungsstark ein. Erfrischend und unverstellt!» Steffen Mau







































