Roadtrip fürs Regal: Die 10 besten Bücher übers Reisen
Wenn Sie das Fernweh packt, muss es nicht immer der Griff zum Koffer sein. Manchmal ist ein tiefgründiger Reisebericht der direkteste Weg in ein neues Abenteuer. In unserer Auswahl finden Sie anspruchsvolle Reiseliteratur, die weit über klassische Reiseführer hinausgeht: Es sind Texte, die Sie mit auf einen Roadtrip durch unbekannte Landschaften nehmen oder Sie einmal rund um die Welt führen – gedanklich direkt vom Sofa aus oder als inspirierende Lektüre während Ihres eigenen Urlaubs.
Neugierige Beobachter:innen berichten von ihren Reisen
Was diese Bücher so besonders macht, sind die Menschen, die sie geschrieben haben. Hinter jedem Text stehen faszinierende Autor:innen, die das Unterwegs-Sein als Lebensform begreifen. Es sind neugierige Beobachter:innen, mutige Abenteurer:innen und feinsinnige Denker:innen, die ihre ganz persönlichen Perspektiven teilen. Mal sind diese humorvoll, mal inspirierend, mal kulinarisch. In ihren Erzählungen geht es nicht um Sehenswürdigkeiten, sondern um echte Einsichten und die Verwandlung, die eine Reise im Inneren auslöst. Ob als Vorbereitung für Ihre nächste echte Reise oder als literarischer Begleiter im Handgepäck: Wir haben zehn besondere Bücher für Sie zusammengestellt, die beweisen, dass die besten Geschichten oft abseits der ausgetretenen Pfade geschrieben werden.
Entdecken Sie Ihre nächste Reiselektüre:
- Literarische Klassiker von Jack Kerouac und Wolfgang Herrndorf
- Humorvolle Berichte von André Herrmann oder Stefanie Sargnagel
- Kulinarische Entdeckungen mit Vincent Klink
- Persönliche Heilung in der Natur mit Melodie Michelberger
- Abenteuer rund um die Welt mit Dennis Gastmann, Matthias Nawrat, Juan Moreno und Aldous Huxley
Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie das Buch, das Ihren Horizont erweitert.
«Mein Island» von Melodie Michelberger
Schon zehnmal ist Melodie Michelberger nach Island gereist. In ihrem sehr persönlichen Bericht beschreibt sie die raue Insel als einen Ort der Heilung, an dem sie zu sich selbst finden konnte. Ein inspirierendes Buch für alle, die die transformative Kraft der Natur suchen.
Mein Island
In der größten Krise ihres Lebens war eine geplante Reise nach Island der Traum, an dem sich Melodie Michelberger festhielt – seitdem reiste sie zehnmal in dieses unwirklich schöne, besondere Land, dessen Menschen und deren Mentalität sie lieben gelernt hat. Island ist für Melodie Kraftort und Heimat. Und immer hat sie ihre Follower:innen mitgenommen, hat spektakulär schöne Bilder geteilt und wurde von Feedback und Fragen überwältigt. Auf zehn Reisen, die alle nicht unterschiedlicher hätten sein können, mal allein, mal in Begleitung ihres Sohnes, erkundete Melodie Michelberger die ganz unterschiedlichen Regionen Islands, erkundete auch ihre eigenen Grenzen, wuchs, lernte sich selbst kennen und stellte fest: Das, nur das ist mein Ort. Dieses raue Land und seine ungewöhnlichen Menschen stellt sie nun, auch auf dringenden Wunsch ihrer Follower:innen, auf sehr individuelle und unterhaltsame Weise vor.
Mein Island
In der größten Krise ihres Lebens war eine geplante Reise nach Island der Traum, an dem sich Melodie Michelberger festhielt – seitdem reiste sie zehnmal in dieses unwirklich schöne, besondere Land, dessen Menschen und deren Mentalität sie lieben gelernt hat. Island ist für Melodie Kraftort und Heimat. Und immer hat sie ihre Follower:innen mitgenommen, hat spektakulär schöne Bilder geteilt und wurde von Feedback und Fragen überwältigt. Auf zehn Reisen, die alle nicht unterschiedlicher hätten sein können, mal allein, mal in Begleitung ihres Sohnes, erkundete Melodie Michelberger die ganz unterschiedlichen Regionen Islands, erkundete auch ihre eigenen Grenzen, wuchs, lernte sich selbst kennen und stellte fest: Das, nur das ist mein Ort. Dieses raue Land und seine ungewöhnlichen Menschen stellt sie nun, auch auf dringenden Wunsch ihrer Follower:innen, auf sehr individuelle und unterhaltsame Weise vor.
«Iowa» von Stefanie Sargnagel
Eine Erkundung der amerikanischen Einöde, wie man sie von Stefanie Sargnagel gewohnt ist: Zynisch, scharf beobachtet und brillant komisch. Gemeinsam mit der Legende Christiane Rösinger begibt sie sich auf eine Reise, die das Genre Roadtrip völlig neu definiert.
Iowa
2022 tauscht Stefanie Sargnagel widerstrebend das bequeme Wiener Sofa gegen ein Flugticket in die USA ein. In Iowa soll sie an einem College mitten im Nirgendwo Creative Writing unterrichten. In der Kleinstadt Grinnell mit ihren 8000 Einwohnern gibt es außer endlosen Maisfeldern: nichts. Mit von der Partie ist Musiklegende Christiane Rösinger, und gemeinsam machen die beiden sich auf, das Nichts zu erkunden. Sie finden übergewichtige freundliche Einheimische, traditionelle Geschlechterrollen, Riesensupermärkte, unglaubliche Würstchen und ein Glas voller eingelegter Truthahnmägen.
Iowa
2022 tauscht Stefanie Sargnagel widerstrebend das bequeme Wiener Sofa gegen ein Flugticket in die USA ein. In Iowa soll sie an einem College mitten im Nirgendwo Creative Writing unterrichten. In der Kleinstadt Grinnell mit ihren 8000 Einwohnern gibt es außer endlosen Maisfeldern: nichts. Mit von der Partie ist Musiklegende Christiane Rösinger, und gemeinsam machen die beiden sich auf, das Nichts zu erkunden. Sie finden übergewichtige freundliche Einheimische, traditionelle Geschlechterrollen, Riesensupermärkte, unglaubliche Würstchen und ein Glas voller eingelegter Truthahnmägen.
Iowa
2022 tauscht Stefanie Sargnagel widerstrebend das bequeme Wiener Sofa gegen ein Flugticket in die USA ein. In Iowa soll sie an einem College mitten im Nirgendwo Creative Writing unterrichten. In der Kleinstadt Grinnell mit ihren 8000 Einwohnern gibt es außer endlosen Maisfeldern: nichts. Mit von der Partie ist Musiklegende Christiane Rösinger, und gemeinsam machen die beiden sich auf, das Nichts zu erkunden. Sie finden übergewichtige freundliche Einheimische, traditionelle Geschlechterrollen, Riesensupermärkte, unglaubliche Würstchen und ein Glas voller eingelegter Truthahnmägen.
«Der blaue Lampion» von Dennis Gastmann
Dennis Gastmann ist Reporter und ein grandioser Beobachter. In diesem Werk nimmt er uns mit auf eine Reise rund um den blauen Planeten und zeigt uns die Welt in all ihrer Skurrilität und Schönheit. Ein Muss für Fans literarischer Reiseessays.
Der blaue Lampion
In diesem Buch erzählt der erfahrene Reporter von seinen abenteuerlichen Reisen. Er zieht mit einem Goldsucher durch die australische Wüste, tanzt mit Finnlands bekanntestem Tangolehrer, philosophiert in Taiwan mit einem chinesischen Dissidenten über den Preis der Freiheit. In Indien kniet er vor dem Oberhaupt der Hijra, des dritten Geschlechts, in Kalifornien rollt er durch ein «Drive-thru-Funeral», in Südspanien begleitet er die Kutten tragenden Geldeintreiber des «Klosters der Kassierer» auf wenig gottesfürchtiger Mission. Gastmann besucht den «patriotischen Unterricht» an Putins früherer Grundschule, wo Kinder lernen, Kalaschnikows zu bedienen – und gerät in die Fänge des russischen Geheimdiensts. Leuchtende, berührende, bisweilen wahnwitzige Geschichten und Erlebnisse – rund um jene Kugel, die der liebe Gott für uns Menschen an den Nachthimmel gehängt hat: den blauen Lampion.
Der blaue Lampion
In diesem Buch erzählt der erfahrene Reporter von seinen abenteuerlichen Reisen. Er zieht mit einem Goldsucher durch die australische Wüste, tanzt mit Finnlands bekanntestem Tangolehrer, philosophiert in Taiwan mit einem chinesischen Dissidenten über den Preis der Freiheit. In Indien kniet er vor dem Oberhaupt der Hijra, des dritten Geschlechts, in Kalifornien rollt er durch ein «Drive-thru-Funeral», in Südspanien begleitet er die Kutten tragenden Geldeintreiber des «Klosters der Kassierer» auf wenig gottesfürchtiger Mission. Gastmann besucht den «patriotischen Unterricht» an Putins früherer Grundschule, wo Kinder lernen, Kalaschnikows zu bedienen – und gerät in die Fänge des russischen Geheimdiensts. Leuchtende, berührende, bisweilen wahnwitzige Geschichten und Erlebnisse – rund um jene Kugel, die der liebe Gott für uns Menschen an den Nachthimmel gehängt hat: den blauen Lampion.
«On the Road» von Jack Kerouac
Der ultimative Klassiker der Reiseliteratur. Jack Kerouacs rastlose Suche nach Freiheit auf den Straßen Amerikas prägte eine ganze Generation und bleibt die wichtigste Inspiration für jeden Roadtrip der Weltgeschichte.
On the Road
Sie sind immer unterwegs, auf Trips quer durch den amerikanischen Kontinent. Sie berauschen sich an der Natur, an Drogen, am Jazz, am Sex. Atemlos erzählt Jack Kerouac in seinem autobiographischen Roman von der Suche nach dem Glück, nach Freiheit, nach der großen Liebe, nach der ultimativen Party.
«On the Road» hat weltweit ganze Generationen inspiriert. Kerouac tippte das Manuskript in drei schlaflosen Wochen auf eine vierzig Meter lange Papierrolle. Es erschien stark überarbeitet, eingekürzt und anonymisiert. Nun liegt die Urfassung des legendären Beat-Romans endlich vollständig und neu übersetzt auf Deutsch vor.
On the Road
Sie sind immer unterwegs, auf Trips quer durch den amerikanischen Kontinent. Sie berauschen sich an der Natur, an Drogen, am Jazz, am Sex. Atemlos erzählt Jack Kerouac in seinem autobiographischen Roman von der Suche nach dem Glück, nach Freiheit, nach der großen Liebe, nach der ultimativen Party.
«On the Road» hat weltweit ganze Generationen inspiriert. Kerouac tippte das Manuskript in drei schlaflosen Wochen auf eine vierzig Meter lange Papierrolle. Es erschien stark überarbeitet, eingekürzt und anonymisiert. Nun liegt die Urfassung des legendären Beat-Romans endlich vollständig und neu übersetzt auf Deutsch vor.
«Along the Road» von Aldous Huxley
In diesen brillanten Essays zeigt sich Aldous Huxley als philosophischer Reisender. Er reflektiert über das Unterwegs-Sein an sich und liefert zeitlose Einsichten, die beweisen, dass die wichtigste Entdeckung oft im eigenen Kopf stattfindet.
Along the Road
Mit «Along the Road» lernen wir Aldous Huxley, den Autor der visionären Dystopie «Schöne neue Welt», von einer bisher kaum bekannten Seite kennen: als großen Reiseschriftsteller. Huxley führt uns durch das Europa der Zwanziger, eine Welt im Umbruch, in der eine neue Mobilität auf alte Formen des Reisens prallt. Auch Huxley erliegt dem Reiz der Geschwindigkeit, wenn er mit seinem 10-PS-Citroën in Oberitalien an kunstbeflissenen deutschen Wandervögeln vorbeirauscht. Zugleich folgen wir einem humorvollen Flaneur, der im Zugabteil dritter Klasse den Geschichten der Menschen lauscht, sich mit großer Lust am Unerwarteten am liebsten von völlig veralteten Reiseführern durch Amsterdam, Paris oder Rom leiten lässt und einfach eine grün getönte Brille aufsetzt, wenn es den Weiten Südfrankreichs mal etwas an Frische fehlt. Er sucht nach verborgenen Kulturschätzen, ist auf den Spuren Bruegels oder Botticellis, in Konzerten oder Theatern, beim Pferderennen in Siena und an den Küsten Italiens. Und zwischen Elba, lombardischen Renaissancestädten und der traumschönen Landschaft der Toskana entdeckt er eine verloren geglaubte Welt.
Along the Road
Mit «Along the Road» lernen wir Aldous Huxley, den Autor der visionären Dystopie «Schöne neue Welt», von einer bisher kaum bekannten Seite kennen: als großen Reiseschriftsteller. Huxley führt uns durch das Europa der Zwanziger, eine Welt im Umbruch, in der eine neue Mobilität auf alte Formen des Reisens prallt. Auch Huxley erliegt dem Reiz der Geschwindigkeit, wenn er mit seinem 10-PS-Citroën in Oberitalien an kunstbeflissenen deutschen Wandervögeln vorbeirauscht. Zugleich folgen wir einem humorvollen Flaneur, der im Zugabteil dritter Klasse den Geschichten der Menschen lauscht, sich mit großer Lust am Unerwarteten am liebsten von völlig veralteten Reiseführern durch Amsterdam, Paris oder Rom leiten lässt und einfach eine grün getönte Brille aufsetzt, wenn es den Weiten Südfrankreichs mal etwas an Frische fehlt. Er sucht nach verborgenen Kulturschätzen, ist auf den Spuren Bruegels oder Botticellis, in Konzerten oder Theatern, beim Pferderennen in Siena und an den Küsten Italiens. Und zwischen Elba, lombardischen Renaissancestädten und der traumschönen Landschaft der Toskana entdeckt er eine verloren geglaubte Welt.
«Über allem ein weiter Himmel» von Matthias Nawrat
In diesem literarischen Reisebericht begleitet Matthias Nawrat seine Mutter auf einer Reise durch das heutige Polen. Es ist eine feinsinnige Suche nach den Spuren der eigenen Familiengeschichte und ein tiefgründiger Blick auf Osteuropa, der zeigt, wie sehr Landschaften und Erinnerungen miteinander verwoben sind.
Über allem ein weiter Himmel
Zehn Jahre ist Matthias Nawrat durch die Literaturen und Landschaften des östlichen Europas gereist. Sein Weg führte vom polnischen Opole, von wo seine Familie in den 1980er-Jahren emigrierte, zur Danziger Werft als dem Ursprungsort der Solidarność-Revolution, von Tel Aviv zurück nach Berlin und weiter nach Timișoara, Budapest, ins mazedonische Skopje, nach Minsk und bis hinter den Ural. Kurz: in die Zentren und an die Ränder des postkommunistischen Raums.
Über allem ein weiter Himmel
Zehn Jahre ist Matthias Nawrat durch die Literaturen und Landschaften des östlichen Europas gereist. Sein Weg führte vom polnischen Opole, von wo seine Familie in den 1980er-Jahren emigrierte, zur Danziger Werft als dem Ursprungsort der Solidarność-Revolution, von Tel Aviv zurück nach Berlin und weiter nach Timișoara, Budapest, ins mazedonische Skopje, nach Minsk und bis hinter den Ural. Kurz: in die Zentren und an die Ränder des postkommunistischen Raums.
«Ein Bauch spaziert durch Venedig» von Vincent Klink
Der Sternekoch und Lebenskünstler Vincent Klink nimmt uns mit in seine ganz persönliche Lagunenstadt. Fernab der Touristenströme flaniert er mit Kennerblick durch Venedig, immer auf der Suche nach dem echten Geschmack, historischen Anekdoten und der venezianischen Seele. Eine herrlich kulinarische und kluge Lektüre.
Ein Bauch spaziert durch Venedig
Seit vierzig Jahren fährt Vincent Klink nach Venetien. Die dortige Küche liebt er fern der Klischees von «Tomate-Mozzarella». Die lokalen Köstlichkeiten haben ihn geprägt, ebenso die eindrucksvollen, reichen Kunst- und Kulturschätze Venedigs, der Sehnsuchtsstadt auf Stelzen, die Vincent Klink uns in diesem Buch auf seine gewohnt lässige und authentische Art nahebringt.
Mit Goethe und Montaigne im Gepäck begibt er sich auf die Reise, passiert den Brenner Richtung Bozen und Trient, wo er lilafarbenem Risotto begegnet, macht Abstecher nach Vicenza und Padua, bis er auf dem berühmten Markusplatz im Caffè Quadri zum Frühstück ein Cornetto genießt. Was folgt, ist eine gewohnt reizvolle, Klink′sche Mischung aus Rezepten, Beschreibungen venezianischer Spaziergänge und Ausflügen in die Umgebung: ein ebenso kultursattes wie kulinarisch verheißungsvolles Porträt von Venedig und Venetien.
Ein Bauch spaziert durch Venedig
Seit vierzig Jahren fährt Vincent Klink nach Venetien. Die dortige Küche liebt er fern der Klischees von «Tomate-Mozzarella». Die lokalen Köstlichkeiten haben ihn geprägt, ebenso die eindrucksvollen, reichen Kunst- und Kulturschätze Venedigs, der Sehnsuchtsstadt auf Stelzen, die Vincent Klink uns in diesem Buch auf seine gewohnt lässige und authentische Art nahebringt.
Mit Goethe und Montaigne im Gepäck begibt er sich auf die Reise, passiert den Brenner Richtung Bozen und Trient, wo er lilafarbenem Risotto begegnet, macht Abstecher nach Vicenza und Padua, bis er auf dem berühmten Markusplatz im Caffè Quadri zum Frühstück ein Cornetto genießt. Was folgt, ist eine gewohnt reizvolle, Klink′sche Mischung aus Rezepten, Beschreibungen venezianischer Spaziergänge und Ausflügen in die Umgebung: ein ebenso kultursattes wie kulinarisch verheißungsvolles Porträt von Venedig und Venetien.
Ein Bauch spaziert durch Venedig
Seit vierzig Jahren fährt Vincent Klink nach Venetien. Die dortige Küche liebt er fern der Klischees von «Tomate-Mozzarella». Die lokalen Köstlichkeiten haben ihn geprägt, ebenso die eindrucksvollen, reichen Kunst- und Kulturschätze Venedigs, der Sehnsuchtsstadt auf Stelzen, die Vincent Klink uns in diesem Buch auf seine gewohnt lässige und authentische Art nahebringt.
Mit Goethe und Montaigne im Gepäck begibt er sich auf die Reise, passiert den Brenner Richtung Bozen und Trient, wo er lilafarbenem Risotto begegnet, macht Abstecher nach Vicenza und Padua, bis er auf dem berühmten Markusplatz im Caffè Quadri zum Frühstück ein Cornetto genießt. Was folgt, ist eine gewohnt reizvolle, Klink′sche Mischung aus Rezepten, Beschreibungen venezianischer Spaziergänge und Ausflügen in die Umgebung: ein ebenso kultursattes wie kulinarisch verheißungsvolles Porträt von Venedig und Venetien.
«Tschick» von Wolfgang Herrndorf
Der wohl bekannteste Roadtrip der modernen deutschen Literatur. Wolfgang Herrndorfs Geschichte über zwei Außenseiter in einem gestohlenen Lada ist eine Hymne auf die Jugend, die Freiheit und das Abenteuer, das oft direkt vor der Haustür im Osten Deutschlands beginnt. Ein zeitloses Buch über das Unterwegs-Sein.
Tschick
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
Tschick
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
«Schön war’s, aber nicht nochmal» von André Herrmann
Reisen mit den Eltern – für André Herrmann ein humorvoller Härtetest zwischen All-inclusive-Resorts und skurrilen Familienmomenten. Ein wunderbar ehrlicher und lustiger Bericht, der beweist, dass man für ein echtes Abenteuer manchmal nur die eigene Verwandtschaft und ein fremdes Land braucht.
Schön war's, aber nicht nochmal
«Urlaub mit den Eltern. Wir sitzen 5 (!) Stunden vor Abflug am Flughafen, und Mutter verzweifelt, weil sie die Bordkarten auf DIN A3 ausgedruckt hat und denkt, dass wir deshalb nicht mitfliegen dürfen.»
So begann André Herrmann, 36, Comedian aus Berlin, die Dokumentation seiner Reise mit seinen Eltern, die binnen kürzester Zeit viral ging. Unter dem Hashtag #UmdE berichtet er acht Tage lang von den Unwegsamkeiten der gemeinsamen Reise und begeisterte damit schnell eine riesige Followerschaft, sodass am Ende täglich über 1 Million Menschen im Internet mitlasen, wie ein Ü60-Pärchen aus Sachsen-Anhalt in der Ferne alles auf den Kopf stellte. Und Reiseleiter André merkte bald, was es bedeutet, wenn man als Sohn im Ausland plötzlich für seine unternehmungslustigen Eltern verantwortlich ist ...
Schön war's, aber nicht nochmal
«Urlaub mit den Eltern. Wir sitzen 5 (!) Stunden vor Abflug am Flughafen, und Mutter verzweifelt, weil sie die Bordkarten auf DIN A3 ausgedruckt hat und denkt, dass wir deshalb nicht mitfliegen dürfen.»
So begann André Herrmann, 36, Comedian aus Berlin, die Dokumentation seiner Reise mit seinen Eltern, die binnen kürzester Zeit viral ging. Unter dem Hashtag #UmdE berichtet er acht Tage lang von den Unwegsamkeiten der gemeinsamen Reise und begeisterte damit schnell eine riesige Followerschaft, sodass am Ende täglich über 1 Million Menschen im Internet mitlasen, wie ein Ü60-Pärchen aus Sachsen-Anhalt in der Ferne alles auf den Kopf stellte. Und Reiseleiter André merkte bald, was es bedeutet, wenn man als Sohn im Ausland plötzlich für seine unternehmungslustigen Eltern verantwortlich ist ...
«Glück ist kein Ort» von Juan Moreno
Der preisgekrönte Reporter Juan Moreno erzählt mit viel Scharfsinn und Humor von seinen Reisen rund um den Globus. Er räumt mit dem Klischee auf, dass man das Glück am anderen Ende der Welt finden muss, und berichtet stattdessen von den absurden, komischen und echten Momenten, die das Reisen wirklich ausmachen.
Glück ist kein Ort
Als der Reporter Juan Moreno von einer seiner Auslandsreisen zurückkommt, sieht er nervös die Drogenspürhunde am Zoll – er ist sich sicher, nach Kokain geradezu zu stinken. Er hat bei kolumbianischen Rebellen im Dschungel auf Kokainplatten geschlafen, anders ging es nicht – aber wie erklärt man das einem deutschen Zollbeamten?
Juan Morenos Geschichten von unterwegs sind eine großartige Lektüre, überraschend, dramatisch, packend. Moreno fährt viertausend Kilometer quer durch Europa mit einem Kleinbus voller Arbeitsmigranten, spricht mit Killern der Farc-Guerilla über Auftragsmord und mit Mike Tyson über Schmerz und Ruhm. Mit kubanischen Fischern fährt er aufs Meer, und er überlebt die gefährlichste Flüchtlingsroute der Welt, den Darién Gap. Als er eine Auszeit braucht, geht er ein Jahr lang auf Weltreise. Aber das Abenteuer wartet auf den, der es versteht, auch anderswo: ob zu Hause, bei den frommen Pilgern auf dem Jakobsweg oder in der Heimat Spanien. Dies alles erzählt Moreno in dem typischen Sound, der ihm seit Jahren eine große Leserschaft sichert: mit Witz und Tiefgang, stilistisch elegant und scharf beobachtet.
Glück ist kein Ort
Als der Reporter Juan Moreno von einer seiner Auslandsreisen zurückkommt, sieht er nervös die Drogenspürhunde am Zoll – er ist sich sicher, nach Kokain geradezu zu stinken. Er hat bei kolumbianischen Rebellen im Dschungel auf Kokainplatten geschlafen, anders ging es nicht – aber wie erklärt man das einem deutschen Zollbeamten?
Juan Morenos Geschichten von unterwegs sind eine großartige Lektüre, überraschend, dramatisch, packend. Moreno fährt viertausend Kilometer quer durch Europa mit einem Kleinbus voller Arbeitsmigranten, spricht mit Killern der Farc-Guerilla über Auftragsmord und mit Mike Tyson über Schmerz und Ruhm. Mit kubanischen Fischern fährt er aufs Meer, und er überlebt die gefährlichste Flüchtlingsroute der Welt, den Darién Gap. Als er eine Auszeit braucht, geht er ein Jahr lang auf Weltreise. Aber das Abenteuer wartet auf den, der es versteht, auch anderswo: ob zu Hause, bei den frommen Pilgern auf dem Jakobsweg oder in der Heimat Spanien. Dies alles erzählt Moreno in dem typischen Sound, der ihm seit Jahren eine große Leserschaft sichert: mit Witz und Tiefgang, stilistisch elegant und scharf beobachtet.
Glück ist kein Ort
Als der Reporter Juan Moreno von einer seiner Auslandsreisen zurückkommt, sieht er nervös die Drogenspürhunde am Zoll – er ist sich sicher, nach Kokain geradezu zu stinken. Er hat bei kolumbianischen Rebellen im Dschungel auf Kokainplatten geschlafen, anders ging es nicht – aber wie erklärt man das einem deutschen Zollbeamten?
Juan Morenos Geschichten von unterwegs sind eine großartige Lektüre, überraschend, dramatisch, packend. Moreno fährt viertausend Kilometer quer durch Europa mit einem Kleinbus voller Arbeitsmigranten, spricht mit Killern der Farc-Guerilla über Auftragsmord und mit Mike Tyson über Schmerz und Ruhm. Mit kubanischen Fischern fährt er aufs Meer, und er überlebt die gefährlichste Flüchtlingsroute der Welt, den Darién Gap. Als er eine Auszeit braucht, geht er ein Jahr lang auf Weltreise. Aber das Abenteuer wartet auf den, der es versteht, auch anderswo: ob zu Hause, bei den frommen Pilgern auf dem Jakobsweg oder in der Heimat Spanien. Dies alles erzählt Moreno in dem typischen Sound, der ihm seit Jahren eine große Leserschaft sichert: mit Witz und Tiefgang, stilistisch elegant und scharf beobachtet.