Die Unzertrennlichen Die Unzertrennlichen
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Erscheinungstermin: 19.10.2021

Leseprobe

Die Unzertrennlichen


Ein unveröffentlichter autofiktionaler Roman, leidenschaftlich und tragisch, über die Rebellion junger Frauen: Sylvie (Simone de Beauvoir) und Andrée (Zaza) sind unzertrennliche Freundinnen. Gemeinsam kämpfen sie gegen den erstickenden Konformismus einer bürgerlichen Gesellschaft, in der Küsse vor der Ehe und freie Gedanken für Frauen verboten sind.

Sylvie bewundert Andrée: Sie scheint so selbständig – und doch gerät gerade sie immer tiefer in die Falle ihrer ach so tugendhaften Familie. Diese trennt Andrée von dem Jungen, den sie liebt. Sylvie will ihrer Freundin helfen. Aber wie?

Als de Beauvoir das Manuskript Sartre zeigte, befand der es zu intim für eine Veröffentlichung. Es blieb in der Schublade. Fast siebzig Jahre später hat de Beauvoirs Adoptivtochter diesen kurzen Roman nun freigegeben und macht damit einen Urtext des frühen Feminismus zugänglich, mehr noch – eine Liebeserklärung de Beauvoirs an ihre Freundin, die so jung sterben musste.

«Eine unvergessliche Begegnung, die Simone de Beauvoirs Sexismus-Kritik mitgeprägt hat.» The New York Times

  • Gebundene Ausgabe 22,00 €
  • E-Book 19,99 €

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 19.10.2021
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 144 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00225-1
Book Cover
Die Unzertrennlichen

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Das kleine Werk ist das Herzzentrum all ihrer Bücher.

    Iris Radisch, Die Zeit, 2. Dezember 2021
  • Sachlich-empört (diese Mischung gibt es nur bei de Beauvoir) beschreibt sie die vernichtende Kraft der Tradition, nüchtern-poetisch die Reize französischer Landschaften, den Genuss raffinierter Speisen und die Schönheit einer Stimmung.

    Brigitte Neumann, SWR 2 "Lesenswert", 14. November 2021
  • Beauvoirs Roman wirkt erstaunlich aktuell.

    Franziska Wolffheim, Der Tagesspiegel, 31. Oktober 2021
  • Es ist das bisher fehlende und eindrück­liche Puzzleteil in der Emanzipationsbiografie von Simone de Beauvoir.

    Nora Zukker, Tages-Anzeiger, 20. Oktober 2021
  • Die Philosophin als große Liebende.

    FELIX STEPHAN, Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2021
  • So etwas nennt man ein literarisches Schätzlein.

    Hamburger Abendblatt, 19. Oktober 2021
  • Die Unterdrückung der weiblichen Entwicklung, die sie bei Zaza hautnah miterlebt hat, haben sie erst recht dazu gebracht, sich mit den Fragen nach der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das mündete in ihren berühmt gewordenen Satz: Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.

    Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 18. Oktober 2021
  • An Zazas Seite hat die frühe Existenzialistin Simone de Beauvoir in den Abgrund des Frauseins geschaut, aber sie hat sich anders entschieden. Sie hat ihr Leben in die Hand genommen – und hat die Partie gewonnen.

    Alice Schwarzer, Spiegel Literaturbeilage BESTSELLER, 16. Oktober 2021

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