Ausgezeichnet

«Die späten Tage» von Natascha Wodin und «Vaim» von Jon Fosse stehen auf der SWR-Bestenliste im Februar

«Die späten Tage» von Natascha Wodin und «Vaim» von Jon Fosse stehen auf der SWR-Bestenliste im Februar

Natascha Wodin steht zum dritten Mal in Folge mit «Die späten Tage» auf der SWR-Bestenliste im Februar dieses Mal auf Platz 4., während Jon Fosse mit seinem Roman «Vaim» den 5. Platz belegt. Wir gratulieren!

Mit «Die späten Tage» erzählt Natascha Wodin in ihrem neuen Buch berührend, ehrlich und poetisch vom Altwerden und einer späten großen Liebe. Es geht um widersprüchliche Gefühle, um Nähe und Fremdsein in einer Beziehung und um die Gedanken an den näher rückenden Tod, den Schmerz des unaufhaltsamen Abschieds. «Die späten Tage» ist am 11. November im Rowohlt Verlag erschienen.

In seinem Roman «Vaim» erzählt Literaturnobelpreisträger Jon Fosse meisterhaft und mit Sinn für die Absurdität unserer Existenz von einer Dreiecksbeziehung, von kleinen und großen Booten, von passiven Männern und einer ungewöhnlich entschiedenen Frau, deren Willen man sich besser beugt. «Vaim» ist am 12. Dezember im Rowohlt Verlag erschienen.

Die vollständige Bestenliste finden Sie hier.

 

Julius Schrank//OSTKREUZ Archiv
© Julius Schrank//OSTKREUZ Archiv
Natascha Wodin

Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihren 1983 erschienenen ersten Roman Die gläserne Stadt folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen, darunter die Romane  Nachtgeschwister und Irgendwo in diesem Dunkel . Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für Sie kam aus Mariupol wurden ihr der Alfred-Döblin-Preis, der Preis der Leipziger Buchmesse und der Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. 2022 wurde sie mit dem Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.

Zur AutorinBücher von Natascha Wodin
Tom A.Kolstad / Det Norske Samlaget
© Tom A.Kolstad / Det Norske Samlaget
Jon Fosse

Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller unserer Zeit. 2023 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.  Internationale Bekanntheit erlangte Fosse zunächst als Dramatiker. Seine mehr als dreißig Theaterstücke werden weltweit aufgeführt und brachten ihm zahlreiche Preise ein. In deutscher Übersetzung erschienen zunächst die Romane "Melancholie " , "Morgen und Abend " und "Das ist Alise " . Für sein Prosawerk "Trilogie" bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit "Der andere Name", dem ersten Band seines Romanprojekts "Heptalogie", war er 2020 für den  International Booker Prize nominiert, mit dem letzten Band "Ein neuer Name" stand er 2022 auf der Shortlist und wurde mit den wichtigsten norwegischen Literaturpreisen Brageprisen und Kritikerprisen ausgezeichnet. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der "Grotte", einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen. Seit 2022 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Zum AutorBücher von Jon Fosse