Das Traumbuch Das Traumbuch
Das Traumbuch
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Erscheinungstermin: 22.03.2022

Leseprobe

Das Traumbuch

Postkarten aus dem Schlaf

Dieses Buch hält Träume aus fünfundzwanzig Jahren fest, geträumt und aufgeschrieben von Martin Walser, zu Bildern gemacht, auf Bildern inszeniert von Cornelia Schleime.

 Und es ist wie so oft: Der Träumer kann fliegen, im Handumdrehn kommt er von einem Ort zum nächsten, er macht sich lächerlich und muss erkennen, dass er, während er sich lächerlich macht, gerade auf einer Bühne steht, vor Zuschauern ... Und so berichtet der Schriftsteller von Witz und Schrecken, Peinlichkeit und Rettung in seinen Träumen, und die Malerin folgt ihm kongenial.

 Natürlich taucht Unbekanntes auf, der Selbstkostenpreis Gottes zum Beispiel. Oder gefiederte Hunde. Oder Wörter wie branghementique, die es nicht gibt, oder Kinder, die mit Krawatten auf die Welt kommen. Aber auch Bekanntes und Bekannte haben ihren Auftritt, die Stadt Wasserburg vor allem, dann auch Thomas Mann und Rudolf Augstein und Pete Sampras. Oder Maria Stuart, Edgar Selge und Jürgen Habermas. Und die bekannte unbekannte Schönheit, naheliegenderweise. Immer wieder.

 

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 22.03.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 144 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00319-7
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Das Traumbuch

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  • Und es geht ja auch um die Lust, die der Traum spendet und der keine Literatur gewachsen ist. Der Traum ist die Substanz allen Erzählens (...) So hat nun Walser seinem Gesamtwerk keinen neuen Roman hinzugefügt. Aber er hat verraten, woraus es gemacht ist.

    Peter Kümmel, Zeit Literaturbeilage, 17. März 2022
  • „Das Traumbuch“ ist nicht nur ein ausgesprochen schönes, sondern auch ein in seinen Brückenschlägen zwischen unterschiedlichen Bewusstseins- und Zeitebenen immer wieder anrührendes Alterswerk. (...) In jedem Satz geht es noch einmal um alles.

    Christoph Schröder, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 23. März 2022
  • Das "Traumbuch" ist als Gespräch von Bild und Wort ein würdiges Geburtstagsgeschenk für den Jubilar und die ganze Walserschaft.

    Jörg Magenau, RBB 24, 24. März 2022
  • Stil, Blick und subtiler Witz: Kristallklare Essays über Autorendasein und Fotografie, Wahrnehmung und die beste Form – wie macht er das nur?

    Alexander ; Ulrich ; Iris ; Elke Camman ; Greiner ; Radisch ; Schmitter, Die Zeit, 17. November 2022
  • Wie wohltuend angstlos und frei wirkt dagegen Martin Walsers Haltung, in einer Tradition poetischer Offenheit und Neugier das Phänomen Traum einfach nur staunend zu betrachten und seine Eigentümlichkeiten wahrzunehmen! (...) Fast schon zur bibliophilen Kostbarkeit wird dieses in jeder Hinsicht traumhafte Buch aber durch die zahlreichen Bilder von Cornelia Schleime, die alles andere sind als bloße Illustrationen.

    Alexander Altmann, Straubinger Tagblatt, 19. März 2022
  • Dem traditionellen Erzählen hat Walser in jüngerer Vergangenheit den Rücken gekehrt. Seine Sprache ist seitdem dafür klarer und präziser geworden.

    Peter Mohr, Wiener Zeitung, 19. März 2022
  • Martin Walser war immer verletzbar, hat das nie verhehlt. Bis zuletzt lässt er mutig für alle sichtbar diese Verletzlichkeit zu: „Wie rohesFleisch sind die Träume.“

    Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 22. März 2022
  • Nur ein Hauch vom Traum ist es also, was die Erinnerung preisgibt und was in Worte zu fassen ist. Aber immerhin – es ist Literatur.

    Martin Oehlen, Berliner Zeitung, 23. März 2022
  • In unheimlichen Szenen blicken manche dieser Schlafveduten hinüber in die andere Richtung, ins Bruderreich des Todes. Und doch hat man beim Blättern durch dieses Buch paradoxerweise den Eindruck, als sei man an der vitalsten Schicht dieses Schreibens angelangt. Als spüre man hier den Puls so deutlich wie selten, der den Urstoff aller Literatur in den Organismus dieses Lebenswerks pumpt.

    Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 23. März 2022
  • Absolut souverän, eigentlich unangreifbar ist ein Dichter, der über seine Träume schreibt. Sie sind das Persönlichste, unkritisiertbar, ihre Logik erklärt sich nur aus sich selbst. Wie die der Kunst, wenn man sie ernst und heilig betrachtet.

    Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 24. März 2022
  • Ein aufwühlendes Dokument

    Claudia Christophersen, NDR Kultur, 24. März 2022
  • Potztausend, schon wieder ein neues Buch. Ein sehr schönes, das aber einer gewissen Komik nicht entbehrt.

    Berliner Morgenpost, 10. April 2022
  • Martin Walsers «Traumbuch» führt zurück in seine Heimat - und in die Ängste und Lüste eines überragenden deutschen Gegenwartsautors.

    Christine Richard, Tages-Anzeiger, 27. Mai 2022

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