Erscheinungstermin: 12.04.2022

Leseprobe

Iglhaut

«Selten bin ich dem Charme einer Romanfigur so verfallen.» Denis Scheck, ARD druckfrisch

Sie hat eine Vorliebe für Whiskey-Cocktails und alte Sozialdemokratinnen, hat schlechte Backenzähne, Geldprobleme und ein Talent für den Umgang mit Holz: Iglhaut, die im Hinterhof eines Münchner Mietshauses ihre Werkstatt unterhält. Die freiheitsliebende Iglhaut, die sich immer wieder – ohne eigenes Zutun und definitiv gegen ihren Willen – in nachbarschaftliche Angelegenheiten verstrickt.

Katharina Adlers Iglhaut ist eine Heldin nach Art alter Götter. Aus dem Holz für verlässliche Beziehungen ist sie nicht gemacht, weder in der Liebe noch im Geschäft. Auch ihre Laune: so wandelbar wie das Wetter. Dabei will sie eigentlich nur ihre Ruhe, Ruhe für sich, die Hündin und ihre Arbeit. Doch dann steht da plötzlich eine alte, komplizierte Liebe, drängen immer mehr Anwohner und ihre Geschichten – cholerisch, komisch, ungebeten – in diesen zutiefst menschlichen Roman. Einen Roman, der das Leben feiert, ohne die Augen zu verschließen vor dem, was ist.

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 12.04.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 288 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00256-5
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Iglhaut

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  • Katharina Adler erzählt vom Geläufigen, aber niemals Banalen: von unerfüllten Kinderwünschen, von der Sehnsucht nach Solidarität jenseits der engen Grenzen einer Paarbeziehung, von den Freuden einer Alpenwanderung und dem billigen Luxus des Atheismus. Sie zählt zu den wenigen Autoren, die im Alleralltäglichsten die Transzendenz zu entdecken und vor allem sprachmächtig zu beschreiben in der Lage sind.

    Denis Scheck, ARD "Druckfrisch", 27. März 2022
  • Was sich nicht nach dem Stoff für eine Heldengeschichte anhört, ist dennoch genau das: Mit "Iglhaut" schenkt Katharina Adler der deutschen Literatur eine natürlich coole Figur von Format.

    WDR 5 "Bücher", 7. Mai 2022
  • "Iglhaut" ist ein Großstadtroman, in dem zwar städtisches Unwohlsein nicht ausgeklammert wird. Aber daraus entsteht trotzdem ein gutes Leben.

    Peter Pisa, Kurier Wien, 11. Juni 2022
  • Darum geht es doch in den Krisen der Gegenwart: Die kleinen Dinge als große zu erkennen. Nicht immer nur weg zu wollen, sondern auch dableiben zu können. Nicht dem materiellen Überschwang zu frönen, sondern mit wenig auszukommen. Sich bescheiden, genügsam sein. Und trotzdem ziemlich dreist. So wie die Iglhaut.

    Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 5. Juni 2022
  • Katharina Adler braucht wenig Platz, um Charaktere und Welten zu erschaffen. Sie schafft es spielerisch, Widersprüche noch im selben Satz aufzulösen, und pflegt eine lakonische Eleganz ... »Iglhaut« erzählt auf zauberhafte Weise von einem Frauenleben, das sich gegen die Verhältnisse richtet.

    Xaver von Cranach, Spiegel Literaturbeilage BESTSELLER, 4. Juni 2022
  • Ein herrlicher Roman, der bodenständig bleibt und zugleich beschwingt daherkommt.

    Katharina Borchardt, SWR 2 "Lesenswert", 17. Mai 2022
  • Mit stilistischer Eleganz und erzählerischem Esprit fängt Katharina Adler die Schönheit des Unspektakulären ein. Sie wirft ein warmes Schlaglicht auf ganz gewöhnliche Leben und bringt sie alle zum Leuchten.

    Holger Heimann, WDR 1, 10. Mai 2022
  • Einfach toll!

    BARBARA, 9. Mai 2022
  • Die große Kunst dieses Romans ist die Machart, der raffinierte Wechsel von allwissend kommentierender Erzählstimme und ausgesprochen witzigen Dialogen, die feine Balance zwischen Tragik und Komik, die konsequent durchgehalten wird. Und nicht zuletzt Katharina Adlers Gespür für Skurrilitäten und prächtige Nebenfiguren ... Gäbe es von dieser Sorte doch mehr.

    Christoph Schröder, Zeit Online, 2. Mai 2022
  • Katharina Adler entwirft in ihrem zweiten Roman einen nachbarschaftlichen Mikrokosmos rund um die Schreinerin Iglhaut; in der Sprache manchmal spröde, mit wohltuend trockenem Humor und einem ganz eigenen Charme, dem man sich im Laufe der Lektüre kaum entziehen kann.

    Sophie Weigand, Buchkultur, 6. April 2022
  • Ein liebevolles Buch.

    Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 30. April 2022
  • Katharina Adler schreibt über wahre Heldinnen mit Kanten und Fehlern, über das, was Menschen eben ausmacht. Ihre Figuren polarisieren und faszinieren. gleichgültig lassen sie einen nie.

    BR "Capriccio", 21. April 2022
  • Katharina Adler setzt der bayerischen Heiligenfigur des Grantlers ein feministisch modernisiertes Denkmal.

    Deutschlandfunk, 25. April 2022
  • Lange gab’s in der deutschen Literatur keine so charmant stachelige Heldin wie diese: mit ihrem Talent für den Umgang mit Holz und ihrer hölzernen Art im Umgang mit der Welt. Ein Roman, so widerborstig wie liebevoll.

    Focus, 23. April 2022
  • Ein herrlich turbulenter Roman ... und eine Lektüre, die es in sich hat.

    Astrid Mayerle, NDR Kultur "Neue Bücher", 14. April 2022
  • Ein furioser zweiter Roman.

    Claudia Ingenhoven, MDR Kultur "Unter Büchern", 13. April 2022
  • Eine Ode an das Miteinander und eine Erinnerung, den Alltag zu feiern.

    Petra Schulte, Emotion, 12. April 2022
  • Das illustre Hinterhof-Soziotop, das Autorin Katharina Adler rund um "Iglhaut" entstehen lässt, ist ohne Übertreibung: umwerfend.

    Stern, 23. Juni 2022

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