Martin Mosebach

Martin Mosebach
© Hagen Schnauss

Martin Mosebach

Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, dann wandte er sich dem Schreiben zu. Seit 1983 entstanden elf Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von-Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt.

Er ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Frankfurt am Main.

Weiterlesen

Veranstaltungen

  • 16.03.2018 19.00 Uhr   in Köln

    Lesung ”Die 21”

    Veranstalter:
    Katholisches Bildungswerk

    Veranstaltungsort:
    Basilika St. Ursula
    Ursulaplatz 24
    50668 Köln

    Mehr Infos

Bücher von Martin Mosebach

Stilleben mit wildem Tier

Stilleben mit wildem Tier

Die wegweisenden frühen Erzählungen des Büchner-Preisträgers Martin Mosebach.
Martin Mosebachs frühe Erzählungen stecken voller subtiler Überraschungen; ihr Motiv ist die Erinnerung. Ein Italien der Phantasie mischt sich mit Bildern jüngerer deutscher Vergangenheit; beunruhigende, komische und tragische Gestalten reichen sich auf den Seiten dieses ...   Weiterlesen

Der Nebelfürst

Der Nebelfürst

Ein Möchtegern-Literat reist in die Arktis – ein furioser Schelmenroman.
Der ahnungslos entschlossene Theodor Lerner taumelt um die Jahrhundertwende in ein aberwitziges Unterfangen: Angestiftet und manipuliert von einer üppigen Hochstaplerin, der verwegenen Frau Hanhaus, reist er auf einem schrottreifen Dampfer in die Arktis, um eine herrenlose ...   Weiterlesen

Die 21

Die 21

Im Frühjahr 2017 reiste Martin Mosebach nach Ägypten. Er besuchte im Dorf El-Or die Familien der 21 koptischen Männer, die zwei Jahre zuvor von IS-Terroristen an einem Strand in Libyen ermordet worden waren. Er saß in Empfangszimmern, durch die die Schwalben flogen, und machte sich ein Bild: von den Madonnenbildern und Jesus-Porträts an den Wänden, ...   Weiterlesen

Mogador

Mogador

Ein junger Mann ist als Mitwisser betrügerischer Finanzgeschäfte schuldig geworden, und nach einem Gespräch im Polizeipräsidium springt er aus dem Fenster. Er flieht nach Marokko, in eine Felsenstadt am Meer: Essaouira, das alte Mogador. Erneut übertritt er dort die eben noch unverrückbar scheinenden Grenzen seines Lebens. Er taucht ein in die Welt ...   Weiterlesen

Die schöne Gewohnheit zu leben

Die schöne Gewohnheit zu leben

Italien: Land der Sehnsucht – und so viel mehr. Martin Mosebach hat sich auf die Suche nach der «italienischen Essenz» begeben. Und er hat sie gefunden: im Geruch des Meeres vor Venedig und im Klang Roms während der frühen Morgenstunden; im sinnlichen Zauber der Commedia dellʼarte und in Sprichwörtern; im Anblick des Maurers, der nach getaner ...   Weiterlesen

Das Leben ist kurz

Das Leben ist kurz

Planvoll oder zufällig, hier kommen sie zusammen, Menschen von allen Ecken und Enden des Lebens: eine Malerin, die über den Aufbau eines Stilllebens (Kiesel und Koralle, Schmetterling, Perle und Taubenei) mit einer Freundin streitet; ein Junge auf einem Fahrrad, glücklich dahinrasend wie außerhalb der Zeit; eine Liebhaberin des Weins, die sich auf ...   Weiterlesen

Top