Hansjörg Martin

Hansjörg Martin (1920–1999) war ursprünglich Maler und Graphiker. Nach dem Krieg arbeitete er als Clown, war Bühnenbildner und Dramaturg, dann freier Schriftsteller. Er schrieb Kriminalromane und Kinder- und Jugendbücher.

Spiele auf Spiekeroog

Spiele auf Spiekeroog

Keines der fünf Mädchen und Jungen hatte so aufregende Ferien erwartet, als sie auf dem Islandhof der kleinen Nordseeinsel ankamen. Sie sind aus ganz unterschiedlichen Familien; und manche mögen einander, manche streiten auch. Aber dann bricht der große Sturm los, und ein Pferd ist verschwunden! Jetzt gilt es gemeinsam zu handeln. Am Ende haben sie ...   Weiterlesen

Schwarzlay und die Folgen

Schwarzlay und die Folgen

Ein Klassentreffen 20 Jahre nach der Reifeprüfung ist selten eine reine Freude; wenn aber dann noch ein Mann, dessen Vergangenheit untadelig schien, in die Klemme gerät, ist das Schlimmste zu befürchten. Und es tritt auch ein.   Weiterlesen

Kein Schnaps für Tamara

Kein Schnaps für Tamara

«Mein Blick fiel auf die Handtasche des Mädchens. Ich fingerte am Verschluß herum und fuhr zusammen, als er mit unerwartet lautem KLICK! aufsprang. In der Tasche roch es nach gutem Parfum, und es herrschte einige Unordnung. Zwischen allerlei Krimskrams lag ein kleiner Spiegel; er sah halb aus seiner Saffianhülle hervor. Ich wollte ihn ganz ...   Weiterlesen

Mallorca sehen und dann sterben

Mallorca sehen und dann sterben

Als Sonja Menzel die Stelle als Reiseleiterin auf Mallorca annahm, da hatte sie ihr Spanisch aufpolieren wollen. Aber insgeheim waren da auch Wunschvorstellungen gewesen: Das große Abenteuer ... In Sonjas Alter verständlich und verzeihlich. Ja, und nun ist es da, das große Abenteuer.
So hat sie es sich nun wieder nicht vorgestellt.
Der vermummte ...   Weiterlesen

Wotan weint und weiß von nichts

Wotan weint und weiß von nichts

Am Vormittag kam die Bombendrohung – per Telefon. Am Nachmittag ist ein Sänger niedergeschlagen worden – per Bleirohr. Und am Abend steht ‹Das Rheingold› auf dem Spielplan.
Die Kommissare Klipp und Kufuss stellen das Opernhaus auf den Kopf; der eine sucht die Bombe, der andere den unbekannten Täter, der den Mordversuch auf den Bariton Ottokar ...   Weiterlesen

Heiße Steine

Heiße Steine

Wer träumt nicht vom Aussteigen aus dem üblichen Alltagstrott. Robert, genannt Bobby, Fellgiebel hat eines Tages seinen wenig aufregenden Job als Schaufensterdekorateur aufgegeben und ist mit wenig Geld ohne feste Vorstellung nach Ibiza gefahren. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit schnell dahingepinselten Bildchen, die er an Touristen ...   Weiterlesen

Rechts hinter dem Henker

Rechts hinter dem Henker

Rummelplatz. Karussells, Bratwurststände, Autoscooter, Glücksräder, Schießbuden und Achterbahnen bilden die unverwechselbare Kulisse aus glitzerndem Licht, Musikfetzen und Gerüchen, vor der nun plötzlich die tragische Aktion abläuft: In einem Wagen der Geisterbahn wird ein Toter gefunden. Und für Kommissar Leo Klipp von der Kriminalpolizei endet ...   Weiterlesen

Spiel ohne drei

Spiel ohne drei

Ludwig Hase muß sterben.
Dr. Dieter Skowronnek hat es dem Freund nicht gesagt, aber Walter Bruns und Leo Klipp wissen, daß sie am Skatabend in Zukunft nur zu dritt sein werden. Und Ludwig ahnt es wohl auch. Mitten in die krampfartige Fröhlichkeit des (wie sich später herausstellt) letzten Treffens zu viert hinein teilt er mit, er wolle sein ...   Weiterlesen

Süßer Tod

Süßer Tod

Direktor Hebestreit ist entsetzt. In der Auktionshalle seiner Viehzuchtgenossenschaft finden zwei Putzfrauen die Leiche einer jungen Frau. Niemand kennt sie. Und noch weniger weiß jemand, warum sie ausgerechnet hier sterben mußte. Gerade jetzt, zwei Wochen vor den Vorstandswahlen, kann sich Hebestreit schlechte Publicity nicht leisten. Das könnte ...   Weiterlesen

Gute Messer bleiben lange scharf

Gute Messer bleiben lange scharf

Dr. Andrea Abeling sitzt in ihrer neueröffneten Anwaltspraxis und wartet sehnsüchtig auf Klienten. Doch in den ersten vier Tagen flattern nur dümmliche Werbeprospekte auf ihren Schreibtisch. Niemand scheint ihren juristischen Beistand zu benötigen. Dabei hat sie in einem Anfall von Optimismus eine Sekretärin eingestellt. Woher soll sie bei der ...   Weiterlesen

Bei Westwind hört man keinen Schuß

Bei Westwind hört man keinen Schuß

Unter der alten Decke sah der Tote im Mondlicht aus wie ein zu groß geratener Maulwurfshügel.
Auf die Polizei würden wir noch ein paar Stunden warten müssen. Das Boot vom Festland konnte erst mit der Flut kommen.
Es war zum Verrücktwerden: Erst hatte jemand dem komischen kleinen Botaniker den Hut vom Kopf geschossen; dann hatte mein Kameramann ...   Weiterlesen

Cordes ist nicht totzukriegen

Cordes ist nicht totzukriegen

Die Zeit im Untersuchungsgefängnis war scheußlich. Ich habe schon gedacht, der Anwalt holt mich nie wieder raus. Und die ganze Zeit über die Angst, daß sie Nele verhaften, wenn sich meine Unschuld herausstellt … Nele ist meine Tochter. Meine und Kurt Cordes’ Tochter; aber das weiß sie nicht. Sie war noch zu klein, als mein zweiter Mann sie ...   Weiterlesen

Blut ist dunkler als rote Tinte

Blut ist dunkler als rote Tinte

Die Judomatte klappt auseinander, und eine Hand wird sichtbar. Erschreckt rollen Kitty Boll und Franz Zwicknagel die Matte ganz auf … Thea Neulitz liegt vor ihnen, die wie sie am Franz-Liszt-Gymnasium unterrichtet – nein, unterrichtete. Denn Thea Neulitz ist tot.
Die beiden jungen Lehrer wollten am Wochenende Vorbereitungen für das am Montag ...   Weiterlesen

Gefährliche Neugier

Gefährliche Neugier

«Ich wollte Hannes Pohl wachrütteln, als unser kleiner Bus vor der Theaterwerkstatt hielt. Er hatte schon hinten in der Ecke gehockt, als wir Möbel, Requisiten und Kulissen im Anhänger verstaut hatten und einstiegen. Wir dachten, er schliefe. Als ich ihn nun rüttelte und ‹Aussteigen, Endstation!› sagte, rutschte er langsam von der Sitzbank und ...   Weiterlesen

Einer fehlt beim Kurkonzert

Einer fehlt beim Kurkonzert

«Herr Klipp, o Gott … o Gott … o Gott, Herr Klipp!» stöhnte sie und schloß die Augen.
Ich war bereit, sie aufzufangen, falls sie ohnmächtig würde. Aber sie wurde nur weich in den Knien, setzte sich auf eine Treppenstufe und holte tief Luft.
«Was ist denn, Frau Drojahn», sagte ich. «Nun beruhigen Sie sich doch!» Ich klopfte ihr leise den Arm. ...   Weiterlesen

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