Ausgezeichnet

«Auf den Gleisen» von Inga Machel steht auf der SWR Bestenliste im Februar

Inga Machel
© Burak Isseven

Inga Machels «Auf den Gleisen» steht im Februar auf Platz 10 der SWR Bestenliste. Wir freuen uns mit unserer Autorin!

Ein Sohn verliert seinen Vater, dann sich selbst – und findet beides wieder auf den Straßen Berlins. In drastisch-zarten Bildern erzählt Inga Machel in ihrem sprachmächtigen, klugen Debüt «Auf den Gleisen» vom tiefen Verlangen nach Nähe und Beziehung, vom Scheitern, von Schmerz, Wut und Trauer und von der Suche nach einem Weg ins Leben.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.swr.de/swr2/literatur/bestenliste/index.html

Inga Machel

Inga Machel

Inga Machel, geboren 1986, lebt in Berlin. Sie studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim, war freiberuflich als Rundfunkautorin und Lektorin tätig und ist außerdem Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ihre Erzählung  «Lieber A.» wurde mit dem New German Fiction Prize ausgezeichnet und erschien bei Matthes & Seitz als E-Book sowie als «Dear A.» in der Übersetzung von Donal McLaughlin bei Readux Books. Auf Tegel Media veröffentlichte sie die Story «Being with Paul». «Auf den Gleisen» ist ihr erster Roman, er stand kurz nach Erscheinen bereits auf der SWR Bestenliste und ist nominiert für den Preis der Lepziger Buchmesse 2024.

Auf den Gleisen

«Ein so reifes, umwerfendes Debüt gab es lange nicht mehr.» Andreas Wirthensohn, WDR Lesestoff

Ein Sohn verliert seinen Vater, dann sich selbst - und findet beides wieder auf den Straßen Berlins. Radikal und voller Schönheit erzählt Inga Machel in ihrem ersten Roman vom tiefen Verlangen nach Nähe und Beziehung, vom Scheitern, von Schmerz, Wut und Trauer und von der Suche nach einem Weg ins Leben. 

Vor zehn Jahren verlor Mario, damals Mitte zwanzig, seinen Vater. Ein einzelner Winterstiefel lag auf den Gleisen einer ICE-Strecke, mehr blieb nicht von ihm. Seit fünf Jahren kämpft Mario bereits selbst ums Überleben, als er in einer Zufallsbegegnung mitten in Berlin seinen Vater zu erkennen glaubt. Er nennt den Mann P. und wird von nun an dessen stiller, täglicher Begleiter. P., der heroinabhängig am Rand der Gesellschaft seinen ganz eigenen Lebenskampf austrägt, wird für Mario zum Stellvertreter, um das Trauma der gescheiterten Beziehung zum Vater, die Erinnerungen an die Kindheit in der brandenburgischen Provinz und das Fehlen von bedingungsloser Liebe und Sicherheit endlich verarbeiten zu können. Satz für Satz entwickelt sich ein beinahe märchenartiges Kammerspiel, in dem Raum und Zeit, Vergangenheit und Zukunft, Rationalität und Gefühle ineinanderfließen bei dem Versuch, dem sinnlos Erscheinenden einen Sinn abzutrotzen.

Inga Machel ist ein sprachmächtiges, kluges Debüt gelungen über eine kaum in Worte zu fassende Trauer und über die Frage, wie ein Mensch leben will und was er braucht, um es zu können.

«Eine Topographie des Traumas und der Trauer. Ein tiefes, ein bewegendes Buch.» Dirk von Lowtzow

  • Erscheinungstermin: 30.01.2024
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 160 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00342-5
  • Autor:innen: Inga Machel

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