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Erscheinungstermin: 21.07.2017

Leseprobe

Statusmeldungen

In 80 Tagen aus dem Bett -
Sargnagel kommt aus dem Internet und ist, mit Ausnahme von Rainald Goetz und seinem Online-Tagebuch «Abfall für alle», die erste deutschsprachige Autorin, die im Netz eine Form für sich gefunden hat, die passt, als Literatur funktioniert und über die bisherigen Kanäle ein großes Publikum erreicht. Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv und sehr weise über das sogenannte einfache Leben, über Feminismus, über Aussichtslosigkeit und Depression. Stefanie Sargnagel gibt sich wortkarg, gerät aber doch immer wieder ins Erzählen, zeichnet zwischendurch auch mal was, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas, das man nicht Roman nennen muss, um davon gefesselt zu sein. Das ist oft zum Brüllen komisch und manchmal tragisch. Ihre Texte sind wie ein Gipfeltreffen zwischen Christine Nöstlinger und Heinz Strunk, aus denen beide mit einem Mordskater hervorgehen.
«Ich bin ja jetzt Autorin, und mit jedem Euro, den ich dadurch verdiene, wird mein inneres Poesievögelchen schwächer. Es schluckt die Münzen gierig, bis es nicht mehr fliegen kann, weil sie so schwer sind, und so landet es Flügelschlag für Flügelschlag auf dem Boden der Realität, auf dem es keine Phantasie gibt, nur Hundekot, Energydrinks und Umsatzsteuern. Mit jedem Satz, den ich für Bezahlung schreibe, erlischt in mir ein kleiner, lieber Stern. Lohnarbeit ist Demütigung, immer und ausnahmslos. Ich möchte nicht arbeiten, ich möchte meine Zeit mit Nichtstun verbringen, ich bin eine Außerirdische, ich bin der Mondmann, ich will mir alles in Ruhe anschaun hier auf der Erde. Ich möchte lieber Gelehrte sein, nur ohne die anstrengende Leserei oder ich möchte Asketin sein, aber ohne den ganzen Verzicht.
Zu erzählen habe ich auch nichts mehr außer: ‹Da muss ich noch das Schreiben und ein Formular ausfüllen, Rechnungen heften, Krankenkassa überweisen, und dann kauf i ma des vom Iglo. Des is guat. Das waam i ma auf. Des Schlemmerfilet. Guad is des.›»

  • Taschenbuch 10,00 €
  • Gebundene Ausgabe 19,95 €
  • E-Book 9,99 €

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  • Verlag: Rowohlt Hundert Augen
  • Erscheinungstermin: 21.07.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 304 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-06444-0
Book Cover
Statusmeldungen

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  • Dass es sowas noch gibt, ich glaub's nicht! Ein wirklich neuer Ton in der Literatur: hier ist er.

    Elfriede Jelinek
  • Ein Highlight: kurze Texte, die zwischen Alltäglichkeit, Überspitzung und Arroganz changieren.

    Olga Grjasnowa, Die Welt
  • Das ist lustig, derb und manchmal recht böse, das ist in die Gegenwart hineingeschrieben.

    FAZ
  • Alles ist im Fluss.

    Kölner Stadt-Anzeiger
  • Genial und komisch.

    Buchkultur
  • Eine der mutigsten Stimmen in Österreich.

    Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
  • Sargnagel erzeugt in ihrem noch dazu famos lustigen Text genau jene Dringlichkeit, die sie zu unterlaufen vorgibt.

    Wiebke Porombka, Die Zeit
  • Anarchisch, fröhlich, frei.

    Shirin Sojitrawalla, taz
  • Sargnagel wird mit jedem Buch besser.

    Annabelle
  • Stefanie Sargnagel? Die Dame, die zu den pointiertesten Sprachgewalten der Gegenwart zählt.

    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt
  • Rotkäppchen, Großmutter und böser Wolf in einem. Angriffslustig und weise zugleich.

    Kerstin Grether, Spiegel Online
  • Sargnagel hören entspräche Blues hören.

    Luzerner Zeitung
  • Eine kluge, scharfe Beobachterin unserer Zeit. Radikal, nachdenklich, böse, poetisch , witzig.

    RBB Radio Fritz
  • Ödön von Horváth oder Elfriede Jelinek haben die Gebackn-Brathändel-Mentalität ihrer Landsleute mit schwarzgalligem Humor auseinandergenommen. Bei ihrer Nachfolgerin geraten nun neue Medien und Coachings ins Visier.

    Junge Welt
  • Statusmeldungen ist ein Buch auf der Höhe unserer vernetzten Zeit - ist Literatur, die gleichzeitig Nähe sucht und auf Distanz geht und einen sehr trockenen Humor pflegt.

    Bayern 2
  • Eine Chronistin unserer Zeit in der Pubertät, mal radikal, mal nachdenklich und oft einfach ziemlich komisch.

    Deutschlandfunk
  • Nietzsche fürs Social-Media-Zeitalter: Man kann Statusmeldungen zur Hand nehmen, wenn man gerade mal wieder an der Welt leidet und aufgeheitert werden oder noch trauriger sein will.

    Marlen Hobrack, der Freitag
  • Eine der aufregendsten Autorinnen Österreichs.

    Kronen Zeitung
  • Es gibt derzeit kaum eine gehypte Jungautorin, die so traurig, aktuell und witzig ist.

    Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung
  • Große Klappe! Gutes Buch.

    Salzburger Nachrichten
  • Eine extrem kluge Göre. Ernsthaft witzig.

    L'OFFICIEL
  • Stefanie Sargnagel ist die wichtigste österreichische Autorin des 21. Jahrhunderts.

    vice.com
  • Sargnagel in ihren Kurztexten beim Leben zuzuschauen, macht unglaublichen Spaß. Ihr Sinn fürs Detail ist unbestechlich, ihr Blick auf die Welt gnadenlos und gleichzeitig liebevoll.

    Missy Magazin
  • Eine Meisterin der Selbstironie.

    Der Spiegel
  • Mit Witz und Melancholie trifft sie den Blues einer ganzen Generation von Schatzsuchern und Träumern, von Jobvagabunden und Freigeistern.

    Björn Hayer, Rolling Stone
  • Eine unterhaltsame Lektüre zwischen Autofiktion und Digitalpoesie, zwischen Künstlerroman und Momentaufnahme.

    Simone Schlosser, WDR 5

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