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Erscheinungstermin: 14.06.2022

Leseprobe

Orwells Rosen

«Ich liebe dieses Buch, und viele andere werden das auch tun. Ein berauschender Streifzug durch Orwells Leben und seine Zeit – und durch das Leben und die Zeit der Rosen.» Margaret Atwood

«Ein Buch über Abgründe und Erdbeeren – ein Buch über das Pflanzen von Rosen trotz des Zustands der Welt.» Der Spiegel

«Neben meiner Arbeit interessiert mich am meisten das Gärtnern», schrieb George Orwell 1940. Mit Erstaunen erkennt Rebecca Solnit nach einem Besuch im Garten von Orwell, wo seine Rosen noch heute blühen, dass es die Natur war, die Orwell Kraft gab, unermüdlich anzuschreiben gegen Faschismus und Totalitarismus.
Die Verquickungen von Macht und Schönheit führen Rebecca Solnit aus Orwells Garten zu den drängenden Fragen unserer Gegenwart, die sie bereits in den dreißiger Jahren angelegt sieht. Sie findet koloniale Hinterlassenschaften in Blumengärten, erkennt in Stalin mit seiner Besessenheit, Zitronen am Polarkreis züchten zu wollen, einen Vorläufer der «Klimaskeptiker» und sieht in der Rosenindustrie ein Paradebeispiel globalisierter Ausbeutung.
Rebecca Solnit macht sich unerschrocken auf in neue Gefilde, sie sensibilisiert uns für unsere Welt, spendet Trost und stellt sich, trotz allem unerschütterlich optimistisch, den Herausforderungen unserer Zeit. «Orwells Rosen» ist eine bemerkenswerte Reflexion über Lebenslust und Schönheit als Widerstandsakt.

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 14.06.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 352 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00313-5
Book Cover
Orwells Rosen

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  • Ein Buch über Abgründe und Erdbeeren – ein Buch über das Pflanzen von Rosen trotz des Zustands der Welt.

    Maren Keller, Der Spiegel, 11. Juni 2022
  • Gerade weil Solnit eine so engagierte politische Autorin ist, interessiert sie sich für den Rosen pflanzenden Orwell. Und aus diesem Keim ist ein wunderbares Buch erwachsen, das man hegen, pflegen und immer wieder lesen möchte.

    Anne-Catherine Simon, Die Presse, 10. Juni 2022
  • Ein Gedankenexperiment, wie eine Welt weiblicher Erfindungen aussähe.

    Sachbuch-Bestenliste der Zeit, DLF und ZDF, 30. Juni 2022
  • Die Kultur des Gartens als Schule des Lebens, wie sie Orwell erlebte, könnte uns helfen, unseren eigenen Augen und Ohren mehr zu trauen. Genau für diesen Blick auf die Welt öffnet uns Rebecca Solnit in ihrem Buch unsere Sinne und unseren Verstand.

    3Sat "Kulturzeit", 5. Juli 2022
  • Mit den Händen im Humus und dem Kopf in der politischen Theorie argumentiert Solnit dafür, dass der Widerstand unserer Tage sich zu sehr auf seine Dornen versteift, es jedoch aller Sinne bedarf, wenn auch er seine Gärtner überleben will.

    Dominik Erhard, Philosophie Magazin, 6. Juli 2022
  • Der schönste Effekt dieses Buches: Man schaut neugieriger auf seine Umwelt, erkennt Verflechtungen, die man sonst übersehen hätte. Auch auf dem eigenen Balkon und dem Blumenladen von nebenan hat die Weltgeschichte Spuren hinterlassen.

    Matthias Schmidt, Stern, 7. Juli 2022
  • Es ist phänomenal, wie weit Rebecca Solnits Streifzüge führen, wie lässig und wie klug sie schreibt. (...) 'Orwells Rosen' ist ein Wunder von einem Buch, das so viel an Recherche, Wissen, Entdeckungslust, Naturfreude und Schönheit zusammenbringt, dass es eigentlich für zehn Bücher reichen würde. Schönheit ist dabei das Prinzip, das der Gewalt und Lüge entgegenzusetzen wäre. Und mit der Schönheit ist es die Fähigkeit, sie wahrzunehmen und zu genießen.

    Jörg Magenau, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 14. Juli 2022
  • Die Gedanken auf so gepflegte Weise wuchern zu lassen, ist eine große Kunst. Rebecca Solnits Buch ist von einer Schönheit, die einen genauso beglückt wie das Glitzern des Meeres oder die Zacken der Berge.

    Claudia Mäder, NZZ Online, 18. Juli 2022
  • Rebecca Solnit hat mit „Orwells Rosen“ ein ebenso politisches wie poetisches Buch geschrieben.

    Christina Bylow, Der Tagesspiegel, 17. August 2022
  • Allein die Tatsache, dass sich aus einem scheinbar abseitigen Thema eine wahre Fülle an ästhetischen, gesellschaftlichen, politischen und alltagsphilosophischen Aspekten ergeben kann, macht Solnits scheinbar anstrengungsloses und dabei so achtsames gedankliches Wandern von einem Stück Wissen zum nächsten zu einer anregenden Lektüre.

    Katharina Granzin, taz, 8. Oktober 2022
  • Rebecca Solnit schreibt klug, unverstellt und nachvollziehbar. Ein wunderbares Geschenk für alle Natur- und Gartenliebhaberinnen und -liebhaber.

    Barbara Schäfer, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 2. Dezember 2022

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