Erscheinungstermin: 17.08.2021

Leseprobe

Tschudi

1896. Berlin. Die Nationalgalerie erwirbt und zeigt als erstes Museum der Welt die Pariser Moderne: Manet, Monet, Renoir, Rodin. Ein Mann unternimmt das Wagnis, Hugo von Tschudi. Gegen den deutschen Kaiser. Ein Augenblick nur, doch die ganze Welt liegt vor einem ausgebreitet.

Großindustrielle, Politiker, Schnürsenkelverkäufer - Tschudi immer inmitten, der sehr groß gewachsene Mann mit der Wolfskrankheit läuft unaufhaltbar durch die Straßen und Salons einer erwachenden Stadt, und seine dunklen Augen brennen aus der für ihn angefertigten Gesichtsmaske hervor, die fortan gestreichelt wird von einer spanischen Adligen. Eine wahre Geschichte, jeden Traum wert und jedes Licht.

  • Taschenbuch 12,00 €
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  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 17.08.2021
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 320 Seiten
  • ISBN: 978-3-499-00183-3
Book Cover
Tschudi

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  • Sie schreibt so lustvoll, wie es ihrem Protagonisten Hugo von Tschudi entspricht. Ein ansteckend-begeisternder Roman.

    Paul Stoop, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 30. April 2020
  • Ein ganz starkes Buch. So virtuos geschrieben, so informativ, so anschaulich, so unterhaltend, so fesselnd. Ein Roman für den Geist und das Gefühl gleichermaßen.

    Frank Statzner, HR Info "Büchercheck", 19. März 2020
  • In verführerischem, treibendem Rhythmus erzählt die Schriftstellerin darin von dem Museumsdirektor, der den Impressionismus nach Deutschland brachte. Fasziniert, ja: elektrisiert habe ich diesen Roman verschlungen.

    Alexander Jürgs, faz.net, 3. Mai 2020
  • So haben Maler untereinander noch nie parliert. Super-Tschudi.

    Titanic
  • Wer den Roman liebt, wird die Alte Nationalgalerie lieben.

    Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, Berlin
  • Ein Glücksfall. Die Reichtümer ihrer orientalischen Herkunft erzählt Mariam Kühsel-Hussaini jetzt in der grenzenlosen Ausdruckskraft ihrer deutschen Sprache. Die deutsche Sprache darf sich bereichert fühlen durch Mariam Kühsel-Hussaini.

    Martin Walser
  • Vom ersten Satz an entwickelt dieses Buch filmische Opulenz, führt mitten hinein in die champagnerseligen Soiréen der Berliner Mäzene, in Künstlerateliers, Ballsäle und Kaffeehäuser.

    Beate Berger, Vogue, 7. Februar 2020
  • Mariam Kühsel-Hussainis Roman über den Museumsdirektor Hugo von Tschudi ist selbst ein Meisterwerk. Die deutsche Sprache wird so lange durchgeschüttelt, bis sie aufwacht und Dinge sagt, die so neu, wild und impressionistisch sind wie ihr Gegenstand.

    Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. März 2020
  • Und was für eine Sprache, denn das ist es, was wir von der Literatur wollen. Mariam Kühsel-Hussaini beherrscht die Kunst des federleichten Erzählens mit unerhörten Wortkombinationen.

    Elke Heidenreich, Zeit Literaturbeilage, 12. März 2020
  • Mariam Kühsel-Hussaini giesst den Visionär Tschudi und seine Epoche in ein federleichtes, schillerndes, expressives und immer eigenwilliges Deutsch. Jedes Kapitel ein Bild, doch nichts steht still. Ein Berlin-Roman, wie man ihn noch nicht gelesen hat.

    Martina Läubli, Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag), 29. März 2020

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