Kommt, Geister Kommt, Geister
Kommt, Geister
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Erscheinungstermin: 06.03.2015

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Kommt, Geister

Frankfurter Vorlesungen

Wieso reichen neun Minuten Peter Alexander, um Günter Grass dankbar zu sein? Warum ist Vergessen eine anstrengende Übung, Verdrängung harte Arbeit? Erstehen Gespenster aus unserer Angst vor der Vergangenheit? Und könnte es sein, dass Daniel Kehlmann, den als Kind ein Buch nächtelang mit Albträumen geplagt hat, eben dadurch später zum Schriftsteller geworden ist?
Um diese und andere Fragen kreisen seine fünf bestechend klaren und virtuos durchkomponierten Vorlesungen, die er als Inhaber des ältesten und renommiertesten deutschen Gastlehrstuhls für Poetik im Sommer 2014 an der Frankfurter Goethe-Universität gehalten hat. Mit einem Shakespeare-Zitat als Titel – „Kommt, Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken“ – entführen sie in literarische Schattenwelten voller Zwielicht und Echos, Falltüren und Gespinste. Daniel Kehlmann zeigt auf, wie sehr die nachhallenden Schrecken der deutschen Vergangenheit sein Werk grundieren, schreibt über die Geister, Gespenster, Zombies, Narren, Halbmenschen in den Werken von Autoren wie Jeremias Gotthelf, J. R. R. Tolkien, Shakespeare, Grimmelshausen, Leo Perutz. Und gibt damit auch Auskunft über sich.

  • Taschenbuch 10,00 €
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  • E-Book 9,99 €

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 06.03.2015
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 176 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-03570-9
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  • Die subtil gewirkte Selbstauskunft eines Schriftstellers, dem seine Sache ernst ist.

    FAZ.NET
  • Wie seine Romane sind auch die Vorlesungen, die Geistern und sonstigen Schreckenswesen motivisch folgen, durchdrungen von Kehlmanns stupender Fähigkeit, Gelehrtheit mit Virtuosität und Leichtigkeit zu verbinden.

    Regula Freuler, NZZ am Sonntag
  • Die Geister, die sie gerufen hatten, wurden und werden die Deutschen so leicht nicht wieder los. Daniel Kehlmann zieht einen Kreis um diese Schattenwelt.

    Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung
  • Kehlmann gehört zu den Autoren, von denen man alles lesen, alles kennen sollte. Auch die Vorlesungen sind ein Kunstwerk, durchdacht, durchkomponiert, mit zahlreichen inneren Bezügen und noch mehr Verweisen auf Weiteres, Größeres, der späteren Ausarbeitung Harrendes.

    Martin Ebel, Tages-Anzeiger

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