Cheryl BenardEdit Schlaffer

Das Gewissen der Männer

Geschlecht und Moral – Reportagen aus der Despotie 

In Indien, in Pakistan, im Iran oder in Saudi-Arabien sind Frauen nach wie vor allenfalls Menschen zweiter Ordnung. Die, sei es traditionell, sei es religiös, legitimierte Macht der Männer gilt in diesen Kulturkreisen auch heute noch mehr als das Menschenrecht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Mädchen, die gegen ihren Willen verheiratet werden und die ihr Leben lang aller Rechte beraubt und zur Unsichtbarkeit verdammt sind, junge Ehefrauen, die von der Schwiegerfamilie ausgebeutet, gequält und bedroht werden, Vergewaltigungen, Züchtigungen, Arrestierungen, Witwenverbrennungen oder die Steinigung von Ehebrecherinnen – dies sind die prägenden Merkmale für eine Atmosphäre der Gewalt, die sich mit dem westlichen Begriff «Diskriminierung» nur sehr unzureichend beschreiben läßt. Hier findet vielerorts ein Krieg statt, dessen Opfer ungezählt sind.
In eindringlichen Reportagen, in denen eine grauenvolle Realität transparent wird, berichten Cheryl Benard und Edit Schlaffer anhand zahlreicher Einzelbeispiele von Frauenschicksalen.

Themen:   Naher und Mittlerer Osten; Indischer Subkontinent; 1990 bis 1999 n. Chr.; für Frauen und/oder Mädchen; Feminismus und feministische Theorie; Sexueller Missbrauch und Belästigung; Häusliche Gewalt; Soziologie; Geschlechterpsychologie

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