Lesung und Gespräch

Martin Mosebach

Martin Mosebachs neuer Roman „Krass“: Über dem Grab von Ralph Krass, dem „Helden“ dieses Romans steht: „Die ganze Totenstadt war sein Grab“. Hält der große Romancier Martin Mosebach in Gestalt dieses skrupellosen Machtmenschen Gerichtstag über eine Gesellschaft der Weltlosigkeit, die gespalten ist zwischen dem Ausbeuter und den an seinen Lippen hängenden Schmarotzern? Oder gelingt es doch, dessen Liebesverbot zu entkommen? Fragen, denen Manfred Osten in Gespräch und Lesung mit Martin Mosebach nachgehen wird.

  • Berlin, Urania
  • 01.12.2021
  • 19:30 Uhr
  • Kostenpflichtig

Eine abgründige Geschichte über Liebe, Macht und Abhängigkeit.

Ralph Krass – so heißt ein verschwenderisch großzügiger Geschäftsmann, der Menschen mit kannibalischem Appetit verbraucht. Ist er unendlich reich oder nur ein Hochstapler, kalt berechnend, oder träumt er hemmungslos? Ein Mann, der niemals Zeit hat und in anderen Menschen nur Marionetten sieht. Als in Neapel Lidewine in seinen Kreis tritt – eben noch die Assistentin eines Zauberers, eine junge Abenteurerin – und sie sich ihm widersetzt, verfällt er darauf, ihr einen ungewöhnlichen Pakt anzubieten. «Krass» ist ein atmosphärischer, bildstarker Roman über das, was das Verstreichen von Zeit mit Menschen tut, über Liebe, Verlust und magisches Wiederfinden.

Veranstaltungsort

Urania
An der Urania 17
10787 Berlin


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Preise

Eintritt: Kostenpflichtig