Katharine Graham

Die Verlegerin

Wie die Chefin der «Washington Post» Amerika veränderte 

Jetzt im Kino in der Verfilmung von Steven Spielberg mit Meryl Streep und Tom Hanks
„Die Verlegerin“ ist Katharine Grahams bewegende Autobiographie und gleichzeitig ein Spiegel der amerikanischen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts. Mit 46 Jahren wurde Graham unvermutet Verlegerin der Washington Post, nachdem sich ihr Mann - der frühere „Post“-Verleger - das Leben genommen hatte. Sie fühlte sich zunächst unwohl in der Männerwelt des Journalismus und lehnte dennoch alle Verkaufsofferten ab. Ihre mutigen Entscheidungen prägen die Zeitung bis heute. 1971 lässt die streng geheimen „Pentagon-Papiere“ über den Vietnam-Krieg veröffentlichen, trotz drohender Strafe wegen Landesverrat. Ein Jahr später gibt sie ihren Redakteuren Rückendeckung bei der Enthüllung der Watergate-Affäre, die den US-Präsidenten das Amt kostete. Graham wurde als mächtigste Frau Amerikas gefeiert. „Sie stürzte Richard Nixon“, titelte „Die Zeit“ später.
Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis

Themen:   Memoiren, Berichte/Erinnerungen; Reportagen und journalistische Berichterstattung; Medienwissenschaft: Journalismus; Presse & Journalismus; Vereinigte Staaten von Amerika, USA; USA, Vietnamkrieg; 1970 bis 1979 n. Chr.

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