Gunter Martens

Friedrich Hölderlin

Friedrich Hölderlin war Dichten «in dürftiger Zeit» Schicksal und Beruf. Sein Ringen um eine dichterische Sprache, die kompromissloser Ausdruck einer «künftigen Revolution der Gesinnungen und Vorstellungsarten» sein wollte, wurde nur von wenigen seiner Zeitgenossen verstanden. Bis zur letzten Erschöpfung seiner Kräfte arbeitete er an Texten, die überkommene Denk- und Schreibmuster radikal aufbrachen. Die neuen Dimensionen dieses Dichtens haben sich in ihrer weitreichenden Konsequent recht eigentlich erst in der jüngsten Moderne erschlossen.

Themen:   Baden-Württemberg; zweite Hälfte 18. Jahrhundert (1750 bis 1799 n. Chr.); erste Hälfte 19. Jahrhundert (1800 bis 1850 n. Chr.); Biografien: Literatur; Klassische Lyrik, Lyrik bis 1900

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