Empfehlungen

Marie Kondos unfassbar effektiver Aufräumratgeber

So wird aufgeräumt: klare Regeln, präzise Ansagen

Marie Kondos unfassbar effektiver Aufräumratgeber
© Anzinger/Wüschner/Rasp, München

Ein paar Prinzipien, einige Tricks – und viel Konsequenz!


«Magic Cleaning» nach Marie Kondo hilft ungemein. Weil es klare Prinzipien mit präzisen Ansagen verbindet. Weil es schlaue Tricks verrät, um dem von 1001 Diäten hinlänglich bekannten Jojo-Effekt beim Aufräumen keine Chance zu geben. Weil es eine klare Botschaft hat: Täglich ein bisschen bringt nichts – warum nicht gleich perfekt? Marie Kondo: Behalten, was glücklich macht, und entsorgen, was nicht glücklich macht; dann den Aufbewahrungsort für jedes Ding bestimmen, das bleiben soll, und es nach Gebrauch immer wieder dorthin zurücklegen: Das ist alles, was man beim Aufräumen zu tun braucht.» Wie also bekommt man durch einfache Techniken Klarheit und Struktur noch in die kleinsten Räume – und räumt so nicht nur die Wohnung, sondern auch die Seele auf? Marie Kondo verrät es uns …

Wie Aufräumen zum Fest wird


«Das wahre Leben beginnt nach dem Aufräumen. Ich wünsche mir, dass ganz viele Menschen so bald wie möglich mit dem Aufräumen loslegen, das Aufräum-Fest feiern und schnell damit fertig werden. Und dann ein Leben in einer Wohnumgebung führen, die ihnen täglich Freude bereitet, sie glücklich macht und ihnen Kraft schenkt. Dies ist mein sehnlichster Wunsch und mein größter Traum – und es ist der Grund, warum ich mich bereits mehr als die Hälfte meines Lebens mit dem Aufräumen beschäftige, mit den Theorien, der praktischen Umsetzung, den Problemen (und wie man sie löst), dem Schaffen von Ordnung und dem Halten von Ordnung, der roten Karte für das Chaos und den ganz konkreten Anweisungen, wie jeder, wirklich jeder Mensch aufräumen kann. Was, glauben Sie, heißt «mit dem Aufräumen fertig werden»? Wie schon im ersten Buch dargestellt, ist es zuerst einmal wichtig, komplett zu entrümpeln. Ohne das Entrümpeln gibt es kein Aufräumen. Wir müssen unseren gesamten Besitz nach dem Kriterium «macht mich glücklich» oder «macht mich nicht glücklich» sortieren.

Ordnung besitzt großes Glückspotential


Was nicht glücklich macht, kommt weg. Ich weiß, es klingt hart, aber es ist die einzige Möglichkeit. Es macht wenig Sinn, Dinge einfach nur zu verstauen. Das ist kein echtes Aufräumen. Der Besitz muss reduziert werden, und zwar nicht nur halbherzig, sondern konsequent, denn sonst wird man ganz sicher die bittere Erfahrung eines Rückfalls machen. Beim Aufräumen bedeutet ein Rückfall, dass das alte Chaos wieder Einzug hält. Dies kommt vor, wenn man sich dem Ordnungschaffen einfach nur husch, husch und schnell, schnell widmet. Sie könnten jetzt einwenden: «Okay, dann werfe ich alles weg – und dann ist Ruhe.» Aber ich sehe das anders: Erst wenn man gelernt hat, die Dinge, die einen glücklich machen, richtig auszuwählen und eben nicht einfach alles auf den Müll zu schmeißen, kann man zum idealen Lebensstil finden …»