Ausgezeichnet

Philip Kerr auf der Krimibestenliste im Juli

Mit «Trojanische Pferde», dem 13. und damit vorletzten Fall seiner Bernie-Gunther-Serie, steht Philip Kerr im Juli auf Platz 8 der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur und der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung .

Die 19-köpfigen Jury der Krimibestenliste, bestehend aus Literaturkritikern und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wählt monatlich aus der aktuellen Produktion die in ihren Augen besten Kriminalromane. Die Liste mit 10 Titeln wird jeweils am ersten Sonntag eines Monats bekanntgegeben.

«Trojanische Pferde» ist am 19. Mai bei Wunderlich erschienen.

Philip Kerr

Philip Kerr

Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman «Feuer in Berlin». Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Für Band 6, «Die Adlon-Verschwörung», gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis-Peters-Award. Kerr lebte in London, wo er 2018 verstarb.

Trojanische Pferde

Der Schein trügt, aber die Wahrheit kennt keine Gnade. 13. Fall der Bernie-Gunther-Serie von Bestseller-Autor Philipp Kerr. München 1957. Bernie Gunther ist bei einer Versicherungsgesellschaft gelandet. Er wird nach Athen geschickt, um die Forderungen eines Versicherten namens Witzel zu prüfen, dessen Schiff vor der griechischen Küste gesunken ist. Als Bernie herausfindet, dass das Schiff einst einem griechischen Juden gehörte, der nach Auschwitz deportiert wurde, ist die Sache für ihn klar: ein Racheakt. Dann wird Witzel tot aufgefunden, mit zwei Schüssen in die Augen hingerichtet. Wer steckt dahinter? Gezwungen, der griechischen Polizei bei den Ermittlungen zu helfen, muss sich Bernie mit der Deportation der Juden von Salonika, dem heutigen Thessaloniki, beschäftigen. Und schon bald wird ihm klar: Jemand hat noch längst nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen ...

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