Ausgezeichnet

Daniel Kehlmann für den International Booker Prize 2026 nominiert

Daniel Kehlmann für den International Booker Prize 2026 nominiert
© Heike Steinweg

Daniel Kehlmann und sein Übersetzer Ross Benjamin sind mit «The Director» (auf Deutsch:«Lichtspiel») für den International Booker Prize 2026 nominiert. Wir gratulieren!

Der International Booker Prize präsentiert jährlich herausragende, ins Englische übersetzte Werke aus aller Welt, die in Großbritannien und/oder Irland veröffentlicht wurden. 

Der Preis wird von einer fünfköpfigen Jury vergeben und ist mit 50.000 Pfund dotiert, die zwischen Autor und Übersetzer gleichmäßig verteilt werden. Der Gewinnertitel wird bei einer Veranstaltung am 19. Mai 2026 im Tate Modern in London bekannt gegeben.

In der Begründung der Jury heißt es: «In The Director, Daniel Kehlmann performs a literary panning shot over the career of real-life filmmaker G. W. Pabst and charts the ways in which Nazi ideology leaked into the arts during Europe’s occupation. Where is the line between survival and collaboration? And can art survive the moral bankruptcy of its makers? It’s hard to imagine any writer tackling such hefty themes with lightness, yet Kehlmann does just this, writing compassionately, humorously and unsparingly from the perspectives of his complex characters, guiding the reader through the moral maze. Translator Ross Benjamin writes each shifting voice and set-up with the nuance they demand in a juggling act of wit and gravity that shouldn’t look this easy. Deeply intelligent, ambitiously structured and unputdownable.» 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Heike Steinweg
© Heike Steinweg
Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann , 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem ­Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman  Die Vermessung der Welt ist eines der erfolgreichsten deutschen Bücher des 21. Jahrhunderts, auch der Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Lichtspiel machte international Furore, v. a. in den USA. Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York.

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