Johan Harstad

Max, Mischa und die Tet-Offensive

Max Hansen wächst in Norwegen auf. Genauer: im Stavanger der 80er Jahre, wo die Väter für Monate auf Ölplattformen verschwinden, während die Kinder im Märchenwald Vietnamkrieg spielen. Ein Idyll - bis Max‘ Familie in die USA emigriert.
Während der Vater nun von Long Island aus um die ganze Welt fliegt und so selten zu Hause ist, dass die Ehe der Eltern daran zu zerbrechen droht, rücken Max und seine ebenso einsame Mutter näher zusammen. Bis Mordecai kommt, der zunächst Max‘ bester Freund und später ein bekannter Schauspieler wird. Er macht ihn auch mit Mischa bekannt, einer sieben Jahre älteren bildenden Künstlerin. Max und Mischa verlieben sich ineinander. Sie ist es auch, die Max anstiftet, sich auf die Suche nach seinem geheimnisvollen Onkel zu machen, einem Vietnam-Kriegsveteranen, mit dem sein Vater vor langer Zeit gebrochen hat. Sie finden ihn im Apthorp-Building in Manhattan und ziehen schon bald bei ihm ein. Die unkonventionelle WG, in der man einander mit Großmut und Verständnis begegnet, wird zum Epizentrum des Lebens von Max, Mischa, Mordecai und Onkel Owen. Für einen Moment scheint es, als hätte Max ein Zuhause gefunden...

«Max, Mischa und die Tet-Offensive» ist ein weltumspannender Roman darüber, dass Heimat vor allem ins uns ist und Familie eine Frage der Interpretation. Vor allem aber erzählt Johan Harstad eine Geschichte über Haltung, Aufrichtigkeit, Freundschaft und Mädchen, die der Schauspielerin Shelley Duvall ähneln - und wie sehr man sie lieben kann.

Themen:   New York; Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.); Moderne und zeitgenössische Belletristik; Liebesromane; Familienleben; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Heranwachsen; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben; Belletristik in Übersetzung

Veranstaltungen

  • 28.03.2019 21.00 Uhr   in  50667  Köln

    Lesung ”Max, Mischa und die Tet-Offensive”

    Im Rahmen der lit.Cologne
    Moderation: Bernhard Robben
    Deutscher Text: Matthias Brandt

    Veranstaltungsort:
    WDR Funkhaus
    Klaus-von-Bismarck-Saal
    Wallrafplatz

    Mehr Infos
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