George Eliot

Middlemarch

Eine Studie über das Leben in der Provinz 

"Middlemarch", der berühmteste Roman von Mary Ann Evans, die unter dem männlichen Pseudonym George Eliot auftrat, um als schreibende Frau wahrgenommen zu werden, gilt bis heute zu Recht als Höhepunkt englischer Romankunst des 19. Jahrhunderts; seine Mischung aus Realismus, farbiger Personenzeichnung, psychologischer Einfühlung, naturwissenschaftlichem und philosophischem Interesse und historischem und sozialgeschichtlichem Bewusstsein ist unerreicht. Das Buch zeichnet ein lebhaftes Gemälde von den Skurrilitäten der englischen Provinz und ihrer Bewohner. Es ist mit scheinbar leichter Hand geschrieben, in einem Stil, den eine verhaltene, doch stets präsente elegante Ironie prägt, wie sie ähnlich vollendet in der englischen Literatur vielleicht am ehesten Jane Austen ein halbes Jahrhundert vor George Eliot zu Gebote stand. Für Virginia Woolf war es „das herrliche Buch" schlechthin.

Themen:   England; erste Hälfte 19. Jahrhundert (1800 bis 1850 n. Chr.); Klassische Belletristik

Veranstaltungen

  • 17.03.2021 19.30 Uhr   in  47906  Kempen

    Lesung ”Middlemarch”

    Die Übersetzerin Melanie Walz stellt "Middlemarch" vor:
    Kulturforum Franziskanerkloster
    Burgstr. 19
    47906 Kempen

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