Erscheinungstermin: 22.01.2016

Leseprobe

3000 Euro

Denise kommt mehr schlecht als recht mit ihrem Leben klar. Sie arbeitet im Discounter, ihre kleine Tochter Linda überfordert sie. Mit dem Lohn für einen Pornodreh will sie weiterkommen, aber man lässt sie auf ihr Geld warten. Immer öfter steht der verschuldete Ex-Jurastudent Anton an ihrer Kasse. Vorsichtig kommen sie sich näher. Während Anton seiner Privat¬insolvenz entgegenbangt und Denise um ihr Recht kämpft, entwickelt sich eine zarte Liebe. Beide versuchen, sich einander zu öffnen, doch als Denise endlich ihr Geld bekommen soll und Antons Gerichtstermin naht, steht schnell wieder alles in Frage ...

Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2014.

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  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 22.01.2016
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 208 Seiten
  • ISBN: 978-3-499-26842-7
Book Cover
3000 Euro

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Ein bewegendes Werk über Menschen, die sich hart am Rand unserer Gesellschaft bewegen und sich mit Stolz und Wut zu behaupten versuchen.

    NZZ am Sonntag
  • Das Großartige an diesem ohnehin brillanten Buch ist allerdings das Verhältnis der Erzählstimme zu ihren Figuren: Thomas Melle schreibt mit kalter Wut; er überträgt gesellschaftliche Zumutungen ins Individuelle.

    Der Tagesspiegel
  • Melle richtet auch im dritten Buch seinen Blick scharf und unbarmherzig auf die Bruchstellen menschlichen Seins, auf Grenzgänger und Ausgegrenzte. (…) Ein souverän versprachlichter, nicht zu gewinnender Kampf.

    Die Welt
  • Melle eröffnet somit einen Blick auf jene soziale Gegenwart, die nicht nur in der Literatur marginalisiert wird.

    FAZ
  • «3000 Euro» ist eins dieser raren Bücher, die einen das Allgegenwärtige in Frage stellen lassen.

    der Freitag
  • Es gibt genaue Beobachtungen in diesem Buch, selten präzise Sätze, überraschend treffende Wendungen der Ereignisse.

    Süddeutsche Zeitung
  • Dieser Roman ist ein Melodram, eine Parabel über das Verfehlen einer bürgerlichen Existenz.

    Süddeutsche Zeitung

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