«Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär» «Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär»
«Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär»
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Erscheinungstermin: 17.09.2019

Leseprobe

«Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär»

Briefwechsel 1946 bis 1975

Hannah Arendt war zeit ihres Lebens eine begeisterte Briefschreiberin, die mit ihren Weggefährten in intensivem Austausch stand. Einer dieser Briefwechsel ist erst jetzt entdeckt worden: der mit dem Politologen und Publizisten Dolf Sternberger, dessen Trauzeugin sie – noch als «Hannah Stern, berufslos» – war. Nach dem Krieg begannen die beiden, sich zu schreiben, jetzt zwischen New York, wo die Emigrantin bald zu Weltruhm gelangte, und Heidelberg, wo Dolf Sternberger einen Weg in die bundesrepublikanische Nachkriegsgesellschaft suchte. Ihre Briefe sind voller überraschender Einsichten, sprühen vor Geist und Wortwitz. Kann man die restaurative Bundesrepublik schöner charakterisieren als Arendt: «Mir hat die gute alte Zeit schon nicht gefallen, als sie noch 25 Jahre jünger war»?
Udo Bermbach, der beide kannte, beleuchtet in einer ausführlichen Einleitung und zahlreichen Kommentaren die biographischen und zeithistorischen Hintergründe. Die beiden Briefschreiber verband ein tiefer, freier Gedankenaustausch, an dem der Leser nun erstmals teilhaben darf.

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  • Verlag: Rowohlt Berlin
  • Erscheinungstermin: 17.09.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 504 Seiten
  • ISBN: 978-3-7371-0063-2
Book Cover
«Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär»

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  • Sehr lebhaft, schön, geistvoll ist dieser Briefwechsel zweier eigenwilliger, hochbegabter Charaktere ... wundervoll, bis in die literaturpolitischen Details interessant.

    Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 15. Oktober 2019
  • Im Briefwechsel der beiden Denker entsteht, zwischen New York und Heidelberg, eine intellektuelle Geistesgeschichte der Bundesrepublik. (Mara Delius)

    Die Welt, 12. Oktober 2019
  • Es sind die Auseinandersetzungen, die den Briefwechsel so bedeutend machen ... Ein wichtiges Freundschaftsdokument, das die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen intellektuellen Austausches scharf und präzise stellt.

    Thomas Meyer, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6. Oktober 2019
  • Ein fesselnder Briefwechsel und klug kommentiert.

    NZZ am Sonntag, 29. September 2019

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