Ein Zimmer im Hotel

Wo sind wir, wenn wir reisen? David Wagner, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für sein Buch «Leben», schreibt in seinem neuen Buch über Hotelzimmer, wie jeder sie kennt und so noch nie gesehen hat.
In wildgemusterte Teppichböden sind Flecken offenbar schon eingearbeitet worden. Energiesparfunzeln, er müsste Glühbirnen dabei haben. «Zum Lesen sollte ich mich eigentlich ins Badezimmer setzen, dort, im Schminklicht, ist es hell genug.» Eine «Kulturgeschichte der Unterwäsche» mit vielen Abbildungen steht im Regal, fast hätte er das Buch geklaut. Ein kleiner Frosch, den er aus einem Eingangsbereich gerettet hat, springt in ein Farnbüschel und ist verschwunden – «oder wollte er geküsst werden?» Das Glück, in einem Turmzimmer nächtigen zu können, auf einen See zu schauen, das Licht. Das Unglück der Zierkissenpest. Und warum steht in manchen Bädern eine Waage?
David Wagner, Meister der poetischen Alltagsbeobachtung und immer wieder gerühmt für seine Beschreibungskunst bei höchster stilistischer Eleganz, nimmt uns mit in mehr als einhundert Hotelzimmer, wie jeder sie kennt und so noch nie gesehen hat. Ein Buch für alle, die unterwegs sind oder anderen eine Bleibe geben. Eine aufregende, anregende Reise der Wahrnehmung von lauter Sensationen des Gewöhnlichen – eine Schule des Sehens.

Taschenbuch9,99 *

Eine Übernachtung im Hotel gehört zu den schönsten Geschenken. Für den, der nicht wegwill, reicht Ein Zimmer im Hotel. Oder, noch schöner, man liest dieses Buch in den Hotels, die David Wagner beschreibt, und setzt seinen Eindrücken die eigenen entgegen.

Julia Encke,
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Eine phänomenologische Bestandsaufnahme des Gegenständlichen. Je unscheinbarer die Dinge, desto stärker scheinen sie auf Wagners Beobachtungskunst zu wirken. (...) Ein Zimmer im Hotel ist nicht nur eine Schule der Wahrnehmung, sondern eine Schule der veränderten Blickrichtung.

Ursula März,
Die Zeit

Kluge Miniaturen über Hotelzimmer.


Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Ein Ansichtsbuch in Worten, akkurat, ohne Blendwerk.

Ingrid Mylo,
Badische Zeitung

Eine Trostlektüre, nicht nur für einsame Reisende.

Erhard Schütz,
Zeit Online

Wagner schreibt auf, was er in den Junior Suites, Comfort Rooms, fensterlosen Zimmerchen sieht – mit größter Genauigkeit und einem Sensorium für die feinen Unterschiede, die im Zeitalter der Hotelketten noch Individualität vorzutäuschen scheinen. Ein bisschen erinnert das an die Feuilletons von Joseph Roth.

Ulrich Rüdenauer,
Süddeutsche Zeitung

In Hunderten von Hotelzimmern hat David Wagner in den vergangenen Jahren genächtigt und sie mit der ihn auszeichnenden Aufmerksamkeit für die alltäglichen Dinge in Textminiaturen geadelt.

Sabine Vogel,
Frankfurter Rundschau

Ein kleines Archiv all dessen, was sich in Hotelzimmern versammelt. Und eine Schule des genauen Sehens und Beschreibens. (…) Gerade für Hoteliers dürfte es aufschlussreich sein, ihre und andere Zimmer aus dieser Perspektive beschrieben zu sehen.

Hendrik Markgraf,
Der Hotelier
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 17.11.2017
  • Lieferstatus: Im Handel lieferbar
  • ISBN: 978-3-499-26861-8
  • 128 Seiten
  • Autor: David Wagner
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Buchcover von Ein Zimmer im Hotel
David Wagner Ein Zimmer im Hotel
  • Eine Übernachtung im Hotel gehört zu den schönsten Geschenken. Für den, der nicht wegwill, reicht Ein Zimmer im Hotel. Oder, noch schöner, man liest dieses Buch in den Hotels, die David Wagner beschreibt, und setzt seinen Eindrücken die eigenen entgegen.

    Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • Eine phänomenologische Bestandsaufnahme des Gegenständlichen. Je unscheinbarer die Dinge, desto stärker scheinen sie auf Wagners Beobachtungskunst zu wirken. (...) Ein Zimmer im Hotel ist nicht nur eine Schule der Wahrnehmung, sondern eine Schule der veränderten Blickrichtung.

    Ursula März, Die Zeit
  • Kluge Miniaturen über Hotelzimmer.

    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • Ein Ansichtsbuch in Worten, akkurat, ohne Blendwerk.

    Ingrid Mylo, Badische Zeitung
  • Eine Trostlektüre, nicht nur für einsame Reisende.

    Erhard Schütz, Zeit Online
  • Wagner schreibt auf, was er in den Junior Suites, Comfort Rooms, fensterlosen Zimmerchen sieht – mit größter Genauigkeit und einem Sensorium für die feinen Unterschiede, die im Zeitalter der Hotelketten noch Individualität vorzutäuschen scheinen. Ein bisschen erinnert das an die Feuilletons von Joseph Roth.

    Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung
  • In Hunderten von Hotelzimmern hat David Wagner in den vergangenen Jahren genächtigt und sie mit der ihn auszeichnenden Aufmerksamkeit für die alltäglichen Dinge in Textminiaturen geadelt.

    Sabine Vogel, Frankfurter Rundschau
  • Ein kleines Archiv all dessen, was sich in Hotelzimmern versammelt. Und eine Schule des genauen Sehens und Beschreibens. (…) Gerade für Hoteliers dürfte es aufschlussreich sein, ihre und andere Zimmer aus dieser Perspektive beschrieben zu sehen.

    Hendrik Markgraf, Der Hotelier

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