Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen
Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen
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Erscheinungstermin: 21.07.2017

Leseprobe

Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen

Gedichte. Neu übersetzt von Simon Werle

Die Neuübersetzung eines Klassikers anlässlich des 150. Todestages von Charles Baudelaire. Eine zweisprachige Ausgabe.

Kaum ein anderes Werk hat die europäische Lyrik so nachhaltig geprägt wie "Les Fleurs du Mal" (1857) des Décadent und Dandy Charles Baudelaire. Bei seinem Erscheinen in Frankreich ein riesiger Skandal, mehrfach verboten und verbrannt, ist dieser Gedichtzyklus zu einem zentralen Text der Moderne geworden.

Grundthema der "Blumen des Bösen" ist die Biopsie des Abgrunds, der in einem Subjekt aufklafft, das die Entstehung des modernen Bewusstseins als seelische Zerreißprobe durchleidet. Das „Böse“ dieser Blumen meint nicht eine moralische Kategorie oder ein sittliches Urteil, sondern die unerbittliche Analyse des Dämonischen an der Wurzel jeder existentiellen Erfahrung.

Mit ihrer Sprachmagie, ihren Exorzismen der Verzweiflung, ihrer Ästhetisierung des Makabren, Bizarren und Morbiden, und nicht zuletzt mit ihrer gewagten Erotik, markieren "Die Blumen des Bösen" einen Höhe- und Wendepunkt der französischen Dichtung: in ihrer formalen Perfektion noch der Verskunst des Klassizismus und der Romantik verpflichtet, sprengen und überschreiten sie deren inhaltliche Modelle und erschließen psychologisch wie soziologisch völlig neue Dimensionen.

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 21.07.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 528 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00677-8
Book Cover
Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Wer sich, von Werle geführt, aufs Ganze dieses Bandes einlässt, setzt sich einer Erfahrung aus, die an Sehnsucht, Eros und Ekstase, an Weltenvielfalt das meiste übertrifft, was die Romane der Moderne uns zugemutet haben.

    Die Zeit
  • Es darf sich glücklich schätzen, wem, wie Werle, manche Perle hier gelingt.

    FAZ
  • Die Übersetzung klingt so, als wäre sie das Original.

    Süddeutsche Zeitung
  • Ohne Französischkenntnisse kam man dem Werk noch nie so nahe, und zugleich ist Werles Version eine großartige Hilfe bei der Lektüre des Originals.

    Falter

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