Rowohlt Berlin
Der Rowohlt Berlin Verlag wurde im bewegten Herbst 1990 gegründet, kurz nach der Wende. Das Haus Rowohlt knüpfte damit nach fast einem halben Jahrhundert bewusst an seine Hauptstadttradition an.
Für das Programm sind die «berlinischen Züge», wie Heinrich Maria Ledig-Rowohlt sie verstand, Verpflichtung: «Lebendigkeit, Offenheit und Liberalität». Schwerpunkte sind deutsche Gegenwartsliteratur und Literatur aus Osteuropa sowie politisches, historisches und erzählendes Sachbuch; etablierte Autoren und Themen mischen sich in fruchtbarer Weise mit neuen Stimmen und Ideen.
Zu den Autoren zählen unter anderen Aharon Appelfeld, Jens Bisky, Wolfgang Büscher, Friedrich Christian Delius, Horst Evers, Max Goldt, Lena Gorelik, Wolfgang Herrndorf, Jürgen Kaube, John Keegan, Doris Knecht, Karl Lauterbach, Helmut Lethen, Hans Leyendecker, Sascha Lobo, Thomas Melle, Herfried Münkler, Richard Overy, Kathrin Passig, Szilárd Rubin, Szczepan Twardoch und Willi Winkler.
Verlegerischer Geschäftsführer: Gunnar Schmidt
Rowohlt Berlin Verlag
Kreuzbergstraße 30
10965 Berlin
Tel.: +49-30-28 53 84-11
Fax: +49-30-28 53 84-22
Neuerscheinungen

«Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär»
Hannah Arendt war zeit ihres Lebens eine begeisterte Briefschreiberin, die mit ihren Weggefährten in intensivem Austausch stand. Einer dieser Briefwechsel ist erst jetzt entdeckt worden: der mit dem Politologen und Publizisten Dolf Sternberger, dessen Trauzeugin sie – noch als «Hannah Stern, berufslos» – war. Nach dem Krieg begannen die beiden, ... Weiterlesen

Tausend Zeilen Lüge
Es war der größte Fälschungsskandal seit Jahrzehnten: Ein Reporter des "Spiegel" hatte Reportagen und Interviews aus dem In- und Ausland geliefert, bewegend und oftmals mit dem Anstrich des Besonderen. Sie alle wurden vom "Spiegel" und seiner legendären Dokumentation geprüft und abgenommen, sie wurden gedruckt, und der Autor Claas Relotius wurde ... Weiterlesen

Abschied vom Abstieg
Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst des Abstiegs. Immer mehr Untergangsszenarien sind im Umlauf oder werden sogar bewusst geschürt. Wenn es um die Zukunft geht, gilt es als ausgemacht, dass es unseren Kindern einmal schlechter gehen wird als uns. Doch diese Aussage ist ebenso grundlos wie gefährlich. Herfried und Marina Münkler zeigen ... Weiterlesen

Propaganda
John Glueck ist im Krieg. Tief in Deutschland, im dunklen Hürtgenwald in der Eifel, 1944. Vor kurzem noch war er Student in New York, voller Liebe zur deutschen Kultur seiner Vorfahren; dann, als Offizier bei Sykewar, der Propaganda-Abteilung der US-Army, traf Glueck in Frankreich sein Idol Ernest Hemingway. Für ihn zieht Glueck in den scheinbar ... Weiterlesen

Die Birnen von Ribbeck
Fontanes Ballade hat das Dorf Ribbeck, vierzig Kilometer von Berlin gelegen, berühmt gemacht. Nach Öffnung der Mauer kommen Westberliner nach Ribbeck, um den Ribbeckern einen Birnbaum zu schenken und mit ihnen die deutsche Einheit zu feiern. Sie pflanzen den Baum wie eine Standarte in besetztes Gebiet neben das Schloss, das jetzt ein Pflegeheim ... Weiterlesen

