08.11.2012   von rowohlt

Martha-Saalfeld-Förderpreis für Andreas Martin Widmann

Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Teresa Ginsberg (Daaden), Katharina Schmitt (Berlin), Andreas Noga (Alsbach) und Dr. Andreas Martin Widmann (Mainz-Kastel/London) erhalten in diesem Jahr den mit jeweils 2.500 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Dieser Literaturpreis, der nach der Pfälzer Lyrikerin und Romanautorin Martha Saalfeld benannt ist (geboren 1898 in Landau, gestorben 1976 in Bad Bergzabern), soll Autorinnen und Autoren helfen, ein noch nicht abgeschlossenes literarisches Projekt zu Ende zu führen. „Wir möchten mit diesem Preis einerseits einen finanziellen Beitrag dazu leisten, dass sich Autorinnen und Autoren ihrer Arbeit an einem Manuskript widmen können. Auf der anderen Seite bescheinigen wir ihnen damit, dass sie an einem bemerkenswerten Projekt arbeiten. Das ist sicherlich nicht weniger wichtig als das Preisgeld selbst“, sagte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Um den Martha-Saalfeld-Förderpreis 2012 konnten sich Autorinnen und Autoren bewerben, die in Rheinland-Pfalz geboren wurden, die hier leben oder die durch ihr literarisches Schaffen eng mit dem kulturellen Leben des Landes verbunden sind. Die Bewerberinnen und Bewerber mussten ein Exposé und einen Auszug aus ihrem Manuskript einreichen. Dr. Andreas Martin Widmann , 33 Jahre alt, wuchs in Mainz auf und lebt in Mainz-Kastel und London. Er hat 2008 in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft promoviert. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er DAAD-Lektor am University College London. In diesem Jahr ist im Rowohlt-Verlag sein erster Roman Die Glücksparade erschienen. Er erhält den Martha-Saalfeld-Förderpreis 2012 für die Arbeit an seinem neuen Roman mit dem Arbeitstitel Messias.

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