14.07.2017   von rowohlt

«Räuberbraut» auf großer BLOGTOUR!

Astrid Fritz' Roman erzählt vom Leben einer jungen Frau an der Seite eines Räuberhauptmanns: dramatisch, romantisch, hochgefährlich …

© Wioletta Neiss
© Wioletta Neiss

Um 1800: Die achtzehnjährige Juliana zieht mit ihrem Vater und ihren Schwestern durch den Hunsrück. Eines Tages lernt sie den berühmtesten Räuberhauptmann der Gegend kennen. Der «Schinderhannes» umwirbt sie, liebt sie, nennt sie seine kleine Prinzessin und ist ihr sogar fast treu. Fortan streift sie mit ihm durch die Lande, bald heiraten sie. Doch kann das Glück an der Seite eines Räubers lange währen? 


Vom 15. bis 21. Juli 2017 erscheinen flankierende Beiträge zu Astrid Fritz' neuem Roman «Die Räuberbraut» auf sieben verschiedenen Blogs


Wie es zu ihrem Roman kam, erzählt Astrid Fritz selbst in ihrem Beitrag zum Blogtour-Start am 14. Juli: 


14. Juli: Von der Musikkneipe zum Buchprojekt


«Schinderhannes so hieß die Stammkneipe meiner Pforzheimer Jugendjahre, in der wir uns trafen wie in einem zweiten Zuhause: Dunkles, abgewetztes Holz, Backstein, speckige Tische und Bänke, rauchgeschwängertes Schummerlicht, kernige Rockmusik. Das war in den siebziger Jahren, einer bewegten Zeit. Mein Freundeskreis (ich selbst natürlich auch) gab sich rebellisch, protestierte gegen Atomkraft, lateinamerikanische Diktaturen und das atomare Wettrüsten. Eine Kneipe dieses Namens passte ins Bild: Auch den jungen Räuberhauptmann Schinderhannes dachten wir uns als einen Rebellen, als eine Art Robin Hood, der den Reichen nahm und den Armen gab.


Jahrzehnte später begann ich mit dem Schreiben, die Figur des Schinderhannes vom Beginn des 19. Jahrhunderts hatte für mich keine Bedeutung mehr. Mit meinen historischen Romanen bewegte ich mich im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, von zwei Ausnahmen abgesehen. Da meine Protagonisten häufig auf Wanderschaft sind, recherchierte ich immer wieder auch über Mobilität in jener Zeit, über Fahrendes Volk, Klima und Gefahren des Reisens. Vor etwa drei Jahren fiel mir dabei ein Sachbuch über Räuberbanden quer durch die Jahrhunderte in die Hände, und da war er plötzlich wieder: Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, König des Hunsrücks. 


Obwohl das Thema nicht zu meiner Recherche gehörte, las ich und las ich und war mehr als überrascht: Der junge Mann aus einfachsten Verhältnissen war klug, charismatisch und ein Frauenheld, indessen alles andere als ein Sozialrebell. Im Gegenteil: Wenn es sein musste, konnte er über Leichen gehen, brachte sich und andere in Gefahr, verprasste mit kindlichem Vergnügen seine Beute. Was mich allerdings am meisten faszinierte: In seiner Hoch-Zeit bis zu seinem bitteren Ende hatte er eine Frau an seiner Seite, die mit ihm zwei Kinder bekam: die junge Bänkelsängerin Juliana Blasius. Und sämtliche Quellen waren sich darin einig, dass die beiden sich in echter Liebe verbunden waren.


Mir als Autorin stellte sich sofort die Frage: Wie lebte eine Frau damals im Räubermilieu? Freier oder unter noch mehr Zwängen? Und wie ging frau mit den täglichen Gefahren um, mit den Ängsten um den Geliebten, mit der Brutalität der männlichen Genossen? Wie lebte es sich im Umfeld von Verbrechen, Mord und Totschlag? Eine neue Buchidee war geboren …


Übrigens: Vor einigen Jahren wurde meine ehemalige Stammkneipe in ein städtisches Jugendzentrum umgewandelt. Nun ja, nichts währt ewiglich.»

15. Juli: Mit einem Bein im Gefängnis (I): Frauen im fahrenden Volk

http://die-rezensentin.blogspot.de


Annette Lunau +++  Ich schreibe seit 12 Jahren regelmäßig Rezensionen auf Amazon und betreibe seit 2011 meinen Blog http://die-rezensentin.blogspot.de  Inzwischen spreche ich häufiger über Bücher auf der dazu passenden Facebookseite. https://www.facebook.com/die.rezensentin/
Meine Lieblingsgenres sind Crime/Thrill und historische Romane, aber ich lese auch gerne mal Sachbücher zwischendurch. Ein Leben ohne Bücher ist für mich unvorstellbar. Das Motto meines Blogs lautet: Man kann ohne Bücher leben, aber es lohnt sich nicht!


16. Juli: Mit einem Bein im Gefängnis (II): Frauenleben im Räubermilieu zwischen Angst und Emanzipation

https://dierabenmutti.de/


Lena Wilczynski +++  Ich schreibe mittlerweile seit Ende 2015 für den Blog dierabenmutti.de. Yasmin, die Gründerin, betreibt ihn seit 2014. Ich bin dabei hauptsächlich für Blogtouren, Autoreninterviews und Rezensionen zuständig. Auf ein bestimmtes Genre habe ich mich nicht festgelegt, ich lese und rezensiere historische Romane, Jugendbücher, Krimis, Thriller und Liebesromane.

17. Juli: Astrid Fritz’ Reise durch den idyllischen Hunsrück – mit der Kamera auf den Spuren der Schinderhannesbande

http://klusiliest.blogspot.de/


Susanne Langer +++ Seit neun Jahren schreibe ich auf meinem Blog «Klusi liest» über alles, was mit Büchern zu tun hat – in der Hauptsache Rezensionen zu den Büchern, die ich gelesen habe. Zwar mag ich die Abwechslung, was das Genre angeht, und schmökere querbeet, aber meine große Begeisterung gehört den historischen Romanen. Besonders liebt ich Geschichten, die einen realen historischen Hintergrund haben und bei denen ich viel über längst vergangene Zeiten erfahre

18. Juli: Schinderhannes-Schauplätze im Spiegel der Zeit

http://nichtohnebuch.blogspot.de/


Die Liebe zu Büchern und eine große Leseleidenschaft hat uns neun Nichtohnebuchmädels zusammengeführt. Nach einem sponatnen Treffen auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2015 haben wir unseren Buchblog gegründet. Dabei lesen wir oft unterschiedliche Genres und können somit ein umfangreiches und vielschichtiges Potpourri an Buchvorstellungen veröffentlichen.

19. Juli: Was Astrid Fritz zum Schreiben braucht: ihren PC, viel Ruhe und eine Tüte Haribo

http://buecherecke8.blogspot.de/


Laura Müller +++ Ich bin 16 Jahre alt und führe meinen Blog @buecherecke8.blogspot.de seit gut einem Jahr. Lieblingsgenres habe ich nicht, da ich sowohl gerne Einblicke in die Vergangenheit wie in die Gegenwart bekomme und daher offen für alle Genres bin. Besonders am Herzen liegt mir bei meinem Blog die Vielalt der Bücher, auf die ich schaue – und die Ehrlichkeit, mit der ich jedes einzelne Buch beurteile.


20. Juli: Astrid Fritz im Gespräch – ein Interview

https://fraugoetheliest.wordpress.com/


Heike Stepprath +++ «Frau Goethe liest» nicht nur, sondern tauscht sich auch gerne über Bücher aus. Seit 2002 findet man regelmäßig auf verschiedenen Bücherplattformen Besprechungen zu Büchern und Hörbüchern. Seit 2014 werden diese gesammelt auf «Frau Goethes» Blog bei Wordpress und bei Facebook. Hauptsächlich geht es dabei um historische Romane, Frauenunterhaltung und unblutige Krimis.

21. Juli: Astrid Fritz liest «Die Räuberbraut» – ein Video

http://goldkindchen.blogspot.de/


Nicole Katharina +++ Ich  schreibe seit April 2014 über Bücher, weil ich es liebe, in den verschiedenen Genres zu entdecken, was es so alles gibt. Es gibt nicht diesen einen Schwerpunkt, wobei Kinder- und Jugendbücher schon eher ein Renner sind. Wichtig sind auf meinem Blog Individualität und Echtheit.

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