Ausgezeichnet

«Leoparden im Tempel» von Michael Maar ist Ö1 Buch des Monats im Februar

Michael Maar
© Bruno Maar

Michael Maars «Leoparden im Tempel» wird im Februar zum Ö1 Buch des Monats gekürt. Wir freuen uns mit unserem Autor!

«Michael Maar ist ein großartiger Stilist, der unterhaltend und tiefgründig über Literatur schreiben kann. In seinem Fall sind Texte über Literatur selbst Literatur. In zwölf Essays über Marcel Proust, Thomas Mann, Virginia Woolf, Elias Canetti und anderen Fixgrößen des weltliterarischen Kanons verknüpft er mit feiner Ironie und großer Kenntnis Werk und Persönlichkeit der Autorinnen und Autoren und gelangt so zu überraschenden Einsichten», heißt es in der Jurybegründung.

Weitere Informationen finden Sie unter https://oe1.orf.at/buchdesmonats

Michael Maar

Michael Maar

Michael Maar, geboren 1960, ist Germanist, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch «Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg» (1995), für das er den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhielt. 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen, 2008 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Zuletzt erschienen «Fliegenpapier. Vermischte Notizen» (2022) und «Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur», das lange auf der «Spiegel»-Bestsellerliste stand. Michael Maar hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

 

 

Leoparden im Tempel

Ein Streifzug durch die Weltliteratur, mit feiner Ironie und reich an überraschenden Einsichten.

Jedes große Werk der Literatur birgt Rätsel und Geheimnisse, und nicht selten findet sich der Schlüssel zur Lösung genau an jenem Punkt, an dem sich Leben und Schreiben ihrer Schöpfer berühren. In zwölf meisterhaften Portraits, von Hans Christian Andersen bis hin zu Jorge Luis Borges, spürt der Literaturkritiker und Bestsellerautor Michael Maar diese sensiblen Punkte auf – und stößt dort auf ganz Unerwartetes, manchmal Erheiterndes, aber ebenso auf innere Spannungen und Abgründe. Was bedeutete es für diese Schriftsteller, die allesamt auch Getriebene waren, wenn, wie es bei Kafka so bild- wie rätselhaft heißt, «die Leoparden in den Tempel einbrechen und die Opferkrüge leer saufen»? Wer wissen will, wie eng Thomas Mann mit dem Teufel verbandelt war, warum Marcel Proust kein Neujahrsgeschenk duldete, warum Virginia Woolf unterm Einfluss zweier Monde stand und Nabokovs Lolita Jungentracht trägt, woran Kafkas Käfer krepierte und was Robert Musil mit dem Giftzwerg Canetti verband: Herzlich willkommen. 

  • Erscheinungstermin: 12.12.2023
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 144 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00398-2
  • Autor:innen: Michael Maar

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