Ausgezeichnet

«Keine gute Geschichte» von Lisa Roy ist für den Debütpreis der lit.COLOGNE nominiert

Autorinnenfoto von Lisa Roy mit schwarzer Schrift "Glückwunsch zur Nominierung"
© Heike Steinweg

Lisa Roys Roman «Keine gute Geschichte» ist für den Debütpreis der lit.COLOGNE 2023 nominiert – wir gratulieren unserer Autorin! 

Mit dem Debütpreis werden die Erstlingswerke der vielversprechendsten Autor:innen geehrt. Eine Jury nominiert drei Debütromane. Der Siegertitel wird im Rahmen des internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE bei einer Preisverleihung durch das Publikum gewählt. Die Verleihung mit Lesungen und Auftritten der drei Nominierten findet am 9. März 2023 in Köln statt. Die Auszeichnung ist mit 2.222 Euro dotiert.

«Keine gute Geschichte» von Lisa Roy erscheint am 14. März 2023 bei Rowohlt Hundert Augen. 

Lisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte in Dortmund und Köln und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman Keine gute Geschichte erhielt sie 2021 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln und den GWK-Förderpreis Literatur. Lisa Roy lebt mit ihrer Familie in Köln. 

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Keine gute Geschichte

Demnächst

Konsequent und illusionslos schreibt Lisa Roy mit ihrem Debütroman gegen den Mythos von einer klassenlosen Gesellschaft an und schenkt der deutschsprachigen Literatur eine Heldin, deren Schlagfertigkeit und trockener Humor unvergesslich bleiben. 

Arielle Freytag, Anfang dreißig, hat es eigentlich geschafft: Aufgewachsen im prekären Essener Stadtteil Katernberg, verdient sie als Social-Media-Managerin in Düsseldorf mittlerweile viel Geld. Bis eine Depression sie aus der Bahn wirft und für eine Weile in die «Klapse» bringt. Kaum wieder zu Hause, erreicht Arielle ein Anruf aus Katernberg, und zum ersten Mal nach zwölf Jahren kehrt sie an den Ort ihrer Jugend zurück. Dort werden seit ein paar Tagen zwei Mädchen vermisst – was Arielle mit Wucht an ihre Mutter erinnert, die vor vierundzwanzig Jahren spurlos verschwand.

Damals blieb Arielle allein bei ihrer eigenwilligen Großmutter zurück. Wer ihr Vater ist, weiß sie nicht, auch ihr dunkles, lockiges Haar und die Hautfarbe sind nur ein vager Hinweis: italienisch, türkisch, kroatisch? Während in Katernberg fieberhaft nach den Mädchen gesucht wird, stellt Arielle sich den schmerzhaften Fragen, auf die sie immer dringender Antworten braucht.  Hat ihre Mutter sie verlassen, oder ging sie nicht freiwillig?

«Wenn einer Geschichte nicht zu entkommen ist, stürzt man sich am besten in sie hinein. Darin besteht die Kunst Lisa Roys, niemand bleibt verschont, denn allein so können Mitgefühl und Solidarität entstehen.» Ulrich Peltzer

«Ein Brennpunkt, von dem man nicht genug bekommt – auf diese Perspektive hat die deutsche Literatur viel zu lange gewartet.» WDR 5


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