Ausgezeichnet

Golineh Atai erhält Grimme-Preis

golineh_atai_grimme-preis
© Joanna Vortmann

Die Gewinnerinnen und Gewinner des 62. Grimme-Preises stehen fest. Der Preis für die Besondere Journalistische Leistung geht in diesem Jahr an Golineh Atai für ihre ruhig erzählten und analytisch herausragenden Berichte aus der arabischen Welt. 

Zuletzt erschien von Golineh Atai «Iran – die Freiheit ist weiblich» im Rowohlt Berlin Verlag. 

Wir gratulieren unserer Autorin!

«Dieser Grimme-Preis Jahrgang zeigt erneut, wie vielfältig im deutschen Fernsehen aktuelle Themen der Zeitgeschichte wie Rassismus, Rechtsradikalismus und die prekäre Lage des Gesundheitssystems, aber auch neuere deutsche Geschichte erzählt werden“, so Çiğdem Uzunoğlu, Direktorin des Grimme-Instituts, bei genauerer Betrachtung zeigen sich aber auch thematische Lücken: „die Kriege in Europa und im Nahen Osten kommen nicht vor, ebenso die Klimakrise. Fehlt es hier an Mut?“ Danken möchte sie ausdrücklich den Nominierungskommissionen und Jurys für ihre hervorragende Arbeit und natürlich gilt den Preisträger*innen: „Herzlichen Glückwunsch!»

Die Verleihung des 62. Grimme-Preises findet am 24. April im Theater der Stadt Marl statt und wird von 3sat zeitversetzt ab 22:25 Uhr im Fernsehen ausgestrahlt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Joanna Vortmann
© Joanna Vortmann
Golineh Atai

Golineh Atai, geboren 1974 in Teheran, war von 2006 bis 2008 für die ARD als Korrespondentin in Kairo und von 2013 bis 2018 Korrespondentin in Moskau, danach arbeitete sie für den WDR in Köln. Seit 2022 leitet sie das ZDF-Studio in Kairo. Sie wurde vielfach ausgezeichn ...

Zur AutorinBücher von Golineh Atai