Der Klang von Paris Der Klang von Paris
Der Klang von Paris
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Erscheinungstermin: 19.02.2019

Leseprobe

Der Klang von Paris

Eine Reise in die musikalische Metropole des 19. Jahrhunderts

Berlioz, Rossini, Meyerbeer, Wagner, Chopin, Offenbach, Pauline Viardot – diese und viele andere Künstler leben, lieben, leiden in der musikalischen Hauptstadt des 19. Jahrhunderts und schreiben mit an der Partitur einer Metropole zwischen Revolution und Elektrizität, Eisenbahn und Kaiserreich.

Erstmals wird Paris in diesem Buch als Zentrum europäischer Musik im 19. Jahrhundert erkundet, zugleich die Musik auf ihre Umgebung bezogen. Den Aufbruch in die Moderne, der sich hier in beispiellosem Tempo vollzieht, von Napoleons Tod bis zum Zweiten Kaiserreich, erleben wir hautnah, wenn Rossini sich fotografieren lässt, Berlioz die Miete nicht zahlen kann, Meyerbeer Hollywood vorwegnimmt und Chopin im Zug fährt, wenn Balzac, Flaubert, Baudelaire die Oper besuchen und Offenbach die Zensur austrickst.

Soziales Elend und teure Soiréen, Alltag und Umbruch, Liebe und Kunst bringt dieses Panorama zusammen; Spurensuchen in der Gegenwart verbinden uns mit dem Vormittag unserer Epoche. Ihm kommen wir in der Musik so nah wie sonst nirgends: im Klang von Paris.

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 19.02.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 416 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-03035-3
Book Cover
Der Klang von Paris

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  • Hagedorns Methode ist sichtlich von Techniken des Films beeinflusst: Er folgt einzelnen Akteuren wie mit einer Handkamera, schwenkt über große Entfernungen und Massenszenen, zoomt an Interieurs und Begegnungen heran, jongliert mit Schnitten und Überblendungen, bewegt sich barrierefrei zwischen dem Paris der Vergangenheit und dem heutigen … Die Dramaturgie ist von geradezu musikalischer Eleganz.

    Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 19. März 2019
  • Für alle, die gerne im Paris des 19. Jahrhunderts Sommerferien machen würden.

    Eleonore Büning Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23. Juni 2019
  • Große Namen, Liebe und Niedertracht, die Oper als Seismograph einer metropolen Erdbebenzone, darum herum Soziologie, Technikgeschichte, dazu Klatsch und Tratsch: Hagedorns Klang von Paris ist vielstimmig … Hagedorn ist ein gewiefter Ausmaler historischer Momentskizzen. Natürlich gehört das Ausmalen dessen, was man nicht wissen kann, weil man eben nicht dabei gewesen ist, zur biografischen Profession; anders als viele Kollegen aber legt er im Anhang die Quellen offen.

    Holger Nolze, Die Zeit, 9. Mai 2019
  • Von Kracauers Verfahren, Musikgeschichte als Gesellschaftsgeschichte zu erzählen, profitiert auch Hagedorns Buch. Doch hat es Kracauer ganz entschieden das profunde musikologische Wissen voraus. Und damit eine Akzentsetzung, die dazu führt, dass sein „Klang von Paris“ sich unter der Hand auswächst zu einer geist- und kenntnisreich arrangierten Analyse des deutsch-französischen Musiktransfers.

    Tilman Krause, Die Welt, 6. April 2019
  • Er orchestriert seine Erzählung wie eine Partitur, hat alle Zahlen parat, zitiert Passagen aus Romanen, weiß stets, wie das Wetter war und wer warum gerade welche Falte im Gehrock hatte. Er kennt sich sogar aus in den Speisekarten der gehobenen Gastronomie ... Volker Hagedorn gelingt das Kunststück, den Leser in jenen Gefühlstaumel zu versetzen, in dem sich die Pariser vor gut 150 Jahren befanden.

    Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 5. April 2019

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