Erscheinungstermin: 13.10.2020

Leseprobe

Dicht

Aufzeichnungen einer Tagediebin

Stefanie Sargnagel ist im Internet groß geworden, aber auf der Straße aufgewachsen.

Daher drehen wir mit ihrem zweiten Band bei Rowohlt das Rad der Geschichte nun noch einmal zurück – aber lesen Sie selbst:

«Die kindliche Doris mit ihren zwei Mäusen kam auch immer mal wieder vorbei. Sie erzählte Sarah und mir, dass sie schwanger sei, seit mehr als einem Jahr habe sie ihre Regel nicht mehr. Sie meinte, ein Menschenkind brauche ja nur 9 Monate, um geboren zu werden, deshalb sei sie sich ziemlich sicher, dass es ein Alien werde. Möglicherweise aber auch ein Engel. Ein Engel sei auch daher wahrscheinlich, weil ihr nämlich vor zwei Wochen im Flex einer erschienen sei. Wir trauten uns nicht zu fragen, ob sie etwa ungeschützten Sex mit einem Engel hatte und schauten stoisch ihren Mäusen beim Durchdrehen zu.»

Stefanie Sargnagel hat eine Form des Erzählens gefunden, die lustig und brutal ist, eigensinnig und populär. Hier legt sie ihren ersten (beinahe klassischen) Coming-of-Age-Roman vor.

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  • Verlag: Rowohlt Hundert Augen
  • Erscheinungstermin: 13.10.2020
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-06251-4
Book Cover
Dicht

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • So eindring­lich, voller betäub­ter Schild­krö­ten und mensch­li­cher Kobol­de, hat seit T.C. Boyle niemand mehr Rausch­zu­stän­de beschrie­ben.

    Elena Witzeck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Oktober 2020
  • Wofür steht also wohl der Titel? Für „hackevoll“ gewiss, aber mehr noch für: Intensität.

    Björn Hayer, fr.de (Frankfurter Rundschau Online), 25. November 2020
  • Alles, was ein Bildungsroman braucht.

    Kurier Wien, 19. November 2020
  • Wir dürfen Gott danken, dass Sargnagel dieses Buch zustande gebracht hat. Stefanie Sargnagels Debütroman ist lustig, melancholisch, unverschämt, erfahrungssatt. Er macht Lust, noch einmal jung zu sein und sich das Leben zu versauen.

    Michael Bittner, Junge Welt, 18. November 2020
  • Eigentlich ist es fast schon Kitsch, auf jeden Fall Sozialromantik, aufgefangen nur durch die Situationskomik und den bisweilen derben Wiener Schmäh. Der rückt so manchen Dialog in die Nähe von Büchners Lenz.

    Marlen Hobrack, Berliner Zeitung, 10. November 2020
  • Ein Roman so erfrischend und ehrlich wie ein Dosenbier.

    Shirin Sojitrawalla, Wiener Zeitung, 31. Oktober 2020
  • Ein Roman zwischen Depression und Dullijöh. Ein Buch wie der Hamlet-Monolog der Wiener Generation Z: Sein oder nichts sein. Man entscheidet sich deutlich für das Erste. Erst einmal leben. Werden kann man dann immer noch irgendetwas.  

    Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 28. Oktober 2020
  • Sargnagel hat Gott sei Dank was zu erzählen. Das Buch will nichts erklären, steuert lose durch eine Jugend, schaut in Abgründe, in die man fällt, ohne sich weh zu tun.

    Marlene Knobloch, Süddeutsche Zeitung, 26. Oktober 2020
  • Durchaus derb, aber dennoch überraschend sanft.

    Franziska Trost, Kronen Zeitung, 24. Oktober 2020
  • Der Sargnagel-Sound: absurd und böse, auf eine abgründige Art urkomisch.

    Julia Lorenz, Der Tagesspiegel, 24. Oktober 2020
  • Gut! Es ist phantastisch.

    ORF "Willkommen Österreich", 20. Oktober 2020
  • "Dicht" ist literarische Großstadtanthropologie, ein Plädoyer für Zeitverschwendung und eine Liebeserklärung an Freundschaft. In Sargnagels Büchern spielt sich das echte Leben ab.

    ORF "Kulturmontag", 19. Oktober 2020
  • Mit trotzigem, derbem Humor, der mit nichts zu vergleichen ist - außer mit ihr selbst. Stefanie Sargnagel - das Original.

    ARD "Titel, Thesen, Temperamente", 18. Oktober 2020
  • Turbulent, exzessiv, empathisch: In ihrem Debütroman „Dicht“ schildert Stefanie Sargnagel virtuos ihre wilden Jugendjahre.

    Werner Krause, Kleine Zeitung, 17. Oktober 2020
  • Eine Erzählung von Solidarität und tiefer Freundschaft, eine Ode an Outsider, eine Hommage an die Unerschrockenheit der Jugend sowieso.

    Jens Uthoff, taz, 17. Oktober 2020
  • In lakonischem Tonfall, aber mit großem Sprach- und Beobachtungswitz erzählt Stefanie Sargnagel von Teenagerjahren im Zeichen der Verweigerung.

    Stephan Hilpold, Der Standard, 14. Oktober 2020
  • Was an „Dicht“ besticht, ist die Kongruenz von Ethik und Ästhetik: Der Grundhaltung einer freundlichen, ebenso unverzagten wie unzimperlichen Weltzugewandtheit entspricht ein fast kunstlos anmutendes Idiom, das auf stilistische Spompanadeln verzichtet und dafür Sätze von ergreifender Schlichtheit generiert

    Klaus Nüchtern, Falter, 14. Oktober 2020
  • Sargnagel gelingt in lakonischer Sprache eine Mischung von derber Milieustudie und anrührendem Porträt.

    Nora Zukker, Tages-Anzeiger, 13. Oktober 2020
  • Schilderungen ihrer Jugend voller Party und Poesie.

    Nora Zukker, SRF 2 Kultur, 13. Oktober 2020
  • Ein Denkmal setzt sie auch der Stadt Wien und dem Nachtleben in den Nullerjahren. In ihren ebenso scharfen wie humorvollen Beobachtungen lässt Sargnagel die Stadt aufleben - und ihre eigene Jugend.

    Zita Bereuter, ORF Radio FM 4, 13. Oktober 2020
  • Stefanie Sargnagel macht das echte Leben zu Literatur und ist damit sicher eine der authentischsten Stimmen der Gegenwart.

    RBB Fernsehen "ZIBB", 13. Oktober 2020
  • Der Autorin gelingt der Spagat zwischen einer vielschichtigen Milieu-Studie und einem nicht ganz klassischen Coming-Of-Age-Roman.

    Helen Roth, SWR 2 "Lesenswert", 11. Oktober 2020
  • Ein anarchischer Spaß, der sich nahtlos in ihr Werk einfügt.

    Manfred Gram, trend., 9. Oktober 2020
  • Stefanie Sargnagel veröffentlicht ihren ersten Roman – endlich. Möge sie nicht allzu schnell das Interesse verlieren, denn so zwei, drei, vier würde man sich von ihr schon noch wünschen.

    Martin Eimermacher, Zeit Literaturbeilage, 8. Oktober 2020
  • Kann Stefanie Sargnagel bitte auch ein Buch über meine Jugend schreiben? Das wäre schön!

    Bela B Felsenheimer

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