Die historische Familiensaga «Die Lichterfelde-Reihe» (auch bekannt als «Die Frauen vom Karlsplatz») von Bestsellerautorin Anne Stern erstreckt sich über fast ein Jahrhundert deutscher Geschichte. Im Zentrum der vier Bände steht eine prachtvolle Villa im Süden Berlins, die zum Schicksalsort für vier Generationen starker Frauen wird – von der wilhelminischen Kaiserzeit bis in die bewegten späten 1960er-Jahre.
Der Auftakt führt ins Jahr 1892, als die junge Titelheldin Auguste in die neu gegründete Villenkolonie Lichterfelde zieht und gegen das enge gesellschaftliche Korsett aufbegehrt, das ihr als Frau aufgezwungen wird. Im zweiten Band trotzt Henny im Jahr 1913 den strengen sozialen Konventionen ihrer Zeit, um ihren Traum vom Medizinstudium zu verwirklichen. Während des Zweiten Weltkriegs trifft Vera 1943 eine lebensgefährliche Entscheidung, als sie den jüdischen Künstler David im Gartenhaus der Villa versteckt. Im finalen Band zieht die Ballerina Maria 1968 nach Berlin, wo sie an der Deutschen Oper tanzt und sich auf die Suche nach den Spuren ihrer Herkunft macht.
Da die Schicksale der vier Frauen eng mit den Räumen der Villa am Karlsplatz verknüpft sind und die historischen Epochen aufeinander aufbauen, empfiehlt es sich, die Bände unbedingt in der korrekten Reihenfolge zu lesen. Nur so entfaltet dieses vielschichtige Panorama über weibliche Selbstbestimmung, Mut und die Macht der Liebe seine volle Wirkung.