Das Europa der Könige

Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts

Als Europas Herrscher eine große Familie waren – das schwungvoll erzählte Panorama einer Zeit, die sich uns faszinierend fremd und doch seltsam vertraut darstellt. Ein eigenartiger Kontinent ist das Europa der Könige: Hier kann ein König von England, der kein Englisch spricht, auf die Idee kommen, die Pläne eines kein Spanisch sprechenden Königs von Spanien zu durchkreuzen, indem er dem kein Polnisch sprechenden König von Polen anbietet, König von Sizilien zu werden. Hier residiert die Macht in überfüllten Schlössern, deren Höflingsbewohner sich den ganzen Winter über um das Recht streiten, in Gegenwart der Königin auf einem Hocker sitzen zu dürfen, bevor sie im Sommer losziehen, um an der Spitze knallbunt uniformierter Truppen direkt in das Musketenfeuer der Kriegsgegner hineinzumarschieren. Hier lebt eine Gesellschaft, in der ein Edelmann, der erst mit dreiundzwanzig Jahren feststellt, keinen Vornamen zu haben, weniger auffällt als einer, der seine Frau mit ihrem Vornamen anredet. Hier schart sich der höfische Adel um Herrscher, die in einem dichten Netz aus diplomatischen Beziehungen, Intrigen und Verschwörungen gefangen sind: Nationalität und Ideologie sind ihnen nichts, die eigene Dynastie dagegen alles.
Leonhard Horowski führt uns kenntnisreich und unterhaltsam durch untergegangene Welten, deren Bewohner er auf die Schlachtfelder des Krieges wie auf die der Heiratspolitik begleitet; er folgt Edelleuten und Prinzessinnen durch labyrinthische Palastkorridore und sieht zu, wie mit Duellen und Zeremonien Politik gemacht wurde. Er zeichnet ein schillerndes Porträt des Adels in jener Epoche, als er noch keine natürlichen Feinde kannte – im Europa der Könige, das an sich und seinem dynastischen Denken schließlich gescheitert ist.

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«Geschichte kann man besser kaum erzählen.»

Giovanni di Lorenzo,
3nach9

«Dieser faktenhungrige Autor belebt seinen barocken Staatsroman mit Geistreichtum ... ein tolles Buch.»

Gustav Seibt,
Süddeutsche Zeitung

«Der Ton, den dieser Historiker anschlägt, ist etwas Neues: Leonhard Horowski hat über ‹Das Europa der Könige› ein erstaunliches Buch verfasst.»

Stephan Speicher,
Die Zeit

«Ein bunt gewebter, kunstvoll verknüpfter Erzählteppich.»

Micha Brumlik,
taz

«Ein funkelndes Panorama wie ein wissenschaftlich fundierter, quellengesicherter Abenteuerroman, der anderthalb Jahrhunderte auf über tausend Seiten vorbeiziehen lässt, dramaturgisch aufgeteilt in 20 Kapitel, in denen sich die ineinandergreifenden Lebensläufe der Akteure und der Strom des Geschehens, in dem sie stehen und handeln, zu erzählerischen Momentaufnahmen verdichten. (...) Horowskis Monumentalfresko, das man staunend so lesen kann, wie man ein farbenprächtiges Riesenrundgemälde betrachtet, mit angehaltenem Atem und von der Detailfülle erschlagen, ist im besten Sinne klassische Historie.»

Romain Leick,
LiteraturSPIEGEL

«Diese Geschichte höfischen Rangbewusstseins erzählt Leonhard Horowski unfassbar komisch und anekdotenreich.»

Ijoma Mangold,
SWR 2 "Lesenswert"

«Für Freunde erzählter Geschichte ist ‹Das Europa der Könige› die schärfste Droge.»

Andreas Kilb,
FAZ.NET

Geschichte kann man besser kaum erzählen.

Giovanni di Lorenzo,
3nach9

Dieser faktenhungrige Autor belebt seinen barocken Staatsroman mit Geistreichtum ... ein tolles Buch.

Gustav Seibt,
Süddeutsche Zeitung

Der Ton, den dieser Historiker anschlägt, ist etwas Neues: Leonhard Horowski hat über Das Europa der Könige ein erstaunliches Buch verfasst.

Stephan Speicher,
Die Zeit

Ein bunt gewebter, kunstvoll verknüpfter Erzählteppich.

Micha Brumlik,
taz
  • Verlag: Rowohlt E-Book
  • Erscheinungstermin: 10.03.2017
  • Lieferstatus: Sofort per Download lieferbar
  • ISBN: 978-3-644-04341-1
  • 1120 Seiten
  • Autor: Leonhard Horowski
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Leonhard Horowski Das Europa der Könige
  • «Geschichte kann man besser kaum erzählen.»

    Giovanni di Lorenzo, 3nach9
  • «Dieser faktenhungrige Autor belebt seinen barocken Staatsroman mit Geistreichtum ... ein tolles Buch.»

    Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung
  • «Der Ton, den dieser Historiker anschlägt, ist etwas Neues: Leonhard Horowski hat über ‹Das Europa der Könige› ein erstaunliches Buch verfasst.»

    Stephan Speicher, Die Zeit
  • «Ein bunt gewebter, kunstvoll verknüpfter Erzählteppich.»

    Micha Brumlik, taz
  • «Ein funkelndes Panorama wie ein wissenschaftlich fundierter, quellengesicherter Abenteuerroman, der anderthalb Jahrhunderte auf über tausend Seiten vorbeiziehen lässt, dramaturgisch aufgeteilt in 20 Kapitel, in denen sich die ineinandergreifenden Lebensläufe der Akteure und der Strom des Geschehens, in dem sie stehen und handeln, zu erzählerischen Momentaufnahmen verdichten. (...) Horowskis Monumentalfresko, das man staunend so lesen kann, wie man ein farbenprächtiges Riesenrundgemälde betrachtet, mit angehaltenem Atem und von der Detailfülle erschlagen, ist im besten Sinne klassische Historie.»

    Romain Leick, LiteraturSPIEGEL
  • «Diese Geschichte höfischen Rangbewusstseins erzählt Leonhard Horowski unfassbar komisch und anekdotenreich.»

    Ijoma Mangold, SWR 2 "Lesenswert"
  • «Für Freunde erzählter Geschichte ist ‹Das Europa der Könige› die schärfste Droge.»

    Andreas Kilb, FAZ.NET
  • Geschichte kann man besser kaum erzählen.

    Giovanni di Lorenzo, 3nach9
  • Dieser faktenhungrige Autor belebt seinen barocken Staatsroman mit Geistreichtum ... ein tolles Buch.

    Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung
  • Der Ton, den dieser Historiker anschlägt, ist etwas Neues: Leonhard Horowski hat über Das Europa der Könige ein erstaunliches Buch verfasst.

    Stephan Speicher, Die Zeit
  • Ein bunt gewebter, kunstvoll verknüpfter Erzählteppich.

    Micha Brumlik, taz

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