Heinar Kipphardt

geboren am 8. März 1922 in Heidersdorf (Schlesien), gestorben am 18. November 1982 in München, Dr.med. mit Fachrichtung Psychiatrie, übersiedelte 1949 von Krefeld nach Ost-Berlin, wurde Arzt an der Charité und später Chefdramaturg am Deutschen Theater. Seit 1961 lebte er in der Nähe von München. 1970/71 war er Chefdramaturg der Münchner Kammerspiele. Sein Stück „In der Sache J. Robert Oppenheimer gehört zu den Klassikern des modernen Theaters. Auch sein letztes Stück „Bruder Eichmann“ erregte Aufsehen.

Kipphardts gesammelte literarische Arbeiten erscheinen in einer Werkausgabe im Rowohlt Taschenbuchverlag.

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Umgang mit Paradiesen

Umgang mit Paradiesen

Zum erstenmal erscheint eine umfassende Ausgabe von Heinar Kipphardts Gedichten, darunter viele unveröffentlichte Texte aus dem Nachlaß des Schriftstellers.   Weiterlesen

Die Tugend der Kannibalen

Die Tugend der Kannibalen

"In diesem Land hat der Krieg wahrscheinlich nie aufgehört", schrieb Heinar Kipphardt 1978 in eines seiner Hefte mit Arbeitsnotaten. Die Erzählungen des vorliegenden Bandes blenden zurück zu dem mörderischen Leben in den Feldlagern und Front-Stellungen des Zweiten Weltkrieges. Kipphardt hatte diese Wirklichkeit selbst als Soldat der Nazi-Wehrmacht ...   Weiterlesen

Ruckediguh, Blut ist im Schuh

Ruckediguh, Blut ist im Schuh

"Schriftsteller stören auf lustvolle Weise", bemerkte Heinar Kipphardt 1977 in einem Gespräch. Sein Leben war ein nachdrücklicher Versuch, diese Maxime in die tat umzusetzen. Im vorliegenden Band entsteht aus einer Fülle bisher unbekannter Selbstzeugnisse ein Bild vom Denken und Arbeiten des Nonkonformisten Kipphardt. Die Briefe, Reden, ...   Weiterlesen

Schreibt die Wahrheit

Schreibt die Wahrheit

"Schreibt die Wahrheit" ist der Titel eines programmatischen Essays von Heinar Kipphardt zur Theaterästhetik, geschrieben in den 50er Jahren. Das vorliegende Buch dokumentiert mit vielen bisher ungedruckten Briefen, Aufsätzen, Notaten und Entwürfen den geschaßten Dramatiker bis zu seinem Welterfolg "In der Sache Robert Oppenheimer" (1964).   Weiterlesen

Joel Brand

Joel Brand

"Joel Brand" handelt von einem Geschäft: 1944 bieten die Nazis der jüdischen Hilfsorganisation in Ungarn an, eine Million Juden überleben zu lassen, wenn ihnen dafür 10000 Lastwagen geliefert werden. Kipphardt, der "Meister des Dokumentar-Dramas" (Axel Eggebrecht), rekonstruiert die kaum glaubliche, aber wahre Geschichte auf der Grundlage ...   Weiterlesen

Shakespeare dringend gesucht

Shakespeare dringend gesucht

Von der brillanten Satire auf sozialistische Kulturbürokratie ("Shakespeare dringend gesucht") bis zum szenischen Tribunal über die Kriegsverbrechen von Nazi-Offizieren ("Der Hund des Generals") reichen Kipphardts in diesem Band versammelten Stücke. Zum erstenmal gedruckt wird sein Fernsehspiel "Bartleby", die Geschichte eines Sonderlings, der die ...   Weiterlesen

In der Sache J. Robert Oppenheimer

In der Sache J. Robert Oppenheimer

Ein Stück und seine Geschichte
J. Robert Oppenheimer, einer der Väter der Atombombe, wird einer pazifistisch-prokommunistischen Gesinnung verdächtigt und muß sich und seine Arbeit von einem amerikanischen Untersuchungsausschuß rechtfertigen. In den Verhören, die Heinar Kipphardt auf der Grundlage von historischen Dokumenten schrieb, entsteht das ...   Weiterlesen

Traumprotokolle

Traumprotokolle

Heinar Kipphardt hat über mehrere Jahre hinweg seine Träume aufgezeichnet. In diesen Protokollen vermischen sich Privates und Öffentliches, Komisches und Grauenhaftes, Erlebtes und Ersehntes, Lüste und Ängste. Genau besehen werden Kipphardts Träume zu einem subversiven Spiegel des Literatur- und Theaterbetriebs ebenso wie der politischen Zustände. ...   Weiterlesen

Bruder Eichmann

Bruder Eichmann

"Daß Stück zeigt auch, wie in der Eichmann-Haltung die Soldatenhaltung und die funktionale Haltung des durchschnittlichen Bürgers überhaupt steckt, die Haltung, Gewissen sei an die Gesetzgeber und an die Befehlsgeber delegiert. Genauer gesehen zeigt sich, daß die Eichmann-Haltung die gewöhnliche Haltung in unserer gewöhnlichen Welt geworden ist, im ...   Weiterlesen

März

März

Alexander März ist der Name eines dichtenden Schizophrenen, eines schizophrenen Dichters, der seit Jahren in einer psychiatrischen Klinik lebt. Ein junger Arzt versucht, Licht in das Dunkel dieser existenz zu bringen: aus Aufzeichnungen des Kranken, Träumen, Gesprächen und Beobachtungen setzt sich allmählich das Bild eines künstlerisch hochbegabten ...   Weiterlesen

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