Natascha Wodin

Sie kam aus Mariupol

Ein literarisches Ereignis.
«Sie kam aus Mariupol» ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als «Ostarbeiterin» nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend, ja bestürzend intensiv von einem beinah vergessenen Verbrechen des NS-Regimes, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ihre Mutter, die den Terror überlebt und doch daran zerbricht, tritt durch dieses Buch aus der Anonymität heraus, bekommt ein Gesicht, das unvergesslich ist.
Ein Buch gegen das Vergessen, ein Buch, so bewegend wie eindringlich, ein Buch, das man gelesen haben muss.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Biografischer Roman; Familienleben; Generationenromane, Familiensagas; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Tod, Trauer, Verlust; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben; Geschichte allgemein und Weltgeschichte; Europäische Geschichte; Genozide und ethnische Säuberung; Zweiter Weltkrieg; Deutschland; Russland; Ukraine; Zwischen den Weltkriegen (1919 bis 1939 n. Chr.)

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