Richard Hey

Ein Mord am Lietzensee

Katharina Ledermacher, Ende Dreißig, geschieden, eine Tochter lebt beim Ex-Ehemann, arbeitet nicht wie weibliche Polizisten sonst in der Abteilung «Sitte» oder «Jugend», sondern als Kriminalkommissarin bei der West-Berliner Polizei, Referat «Tötung». Katharina Ledermacher ist besessen von ihrem Beruf. Als eines Tages am Ufer des Lietzensees ein alter Mann mit eingeschlagenem Kopf aufgefunden wird, ergibt die Autopsie einen merkwürdigen Befund: Im Magen des minderbemittelten Rentners befinden sich Champagner, Hummer und Kaviar. Bei ihren Ermittlungen trifft die «Ledermacherin» auf gesellschaftliche Randgruppen – die Rockerbande «Luzifers Lieblinge», die vermummt in gestohlenen Autos herumrast und Überfälle macht, merkwürdiger noch: auf recht rüstige Insassen eines Altersheims, die trostloses Heimdasein gegen eine illegale dolce vita auf eigene Faust vertauschen, und auf andere skurrile Typen des Berliner Milljöhs. Die Kriminalkommissarin Katharina Ledermacher, Überraschungen gewohnt, stößt bei ihrer Suche nach dem Mörder auf immer unglaublichere Tatsachen.

Themen:   Berlin; Westdeutschland, BRD bis 1990; 1970 bis 1979 n. Chr.; Kriminalromane und Mystery: weibliche Ermittler; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Kriminalromane und Mystery: Polizeiarbeit

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