Ma Jian

Peking-Koma

«Ein gnadenloses und großes Buch.» (Neue Zürcher Zeitung)
Der junge Dai Wei bekommt beim Tiananmen-Massaker einen Kopfschuss ab. Als er wieder zu sich kommt, liegt er im Wachkoma. Medizinische Behandlung wird dem politisch Unzuverlässigen verweigert. Seine Mutter pflegt ihn aufopferungsvoll – ohne zu bemerken, dass ihr Sohn bei Bewusstsein ist. Zehn Jahre verbringt er in diesem Zustand und wird so stummer Zeuge der Verwandlung Chinas in einen modernen kapitalistischen Staat. Doch in seinen Erinnerungen ist er nach wie vor von den Schrecknissen der vergangenen Zeit umgeben, von Lagern, politischer Willkür und Grausamkeit während und nach der Kulturrevolution.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung; China; Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.)

Top