Heinz Strunk

Der goldene Handschuh

Fritz Honka, ein minderbemittelter Frauenmörder aus der Unterschicht, erlangte 1976 schaurige Berühmtheit. Seine Opfer nahm er aus der Hamburger Kneipe «Zum Goldenen Handschuh» mit. Strunks Roman taucht tief ein in die dunkle Welt von Kiez, Tresen, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Er führt uns aber auch in die oberen Etagen der Gesellschaft, wo es nicht unbedingt menschlicher zugeht. Am Ende treffen sich Arm und Reich im «Handschuh»: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück.
Jetzt im Kino, verfilmt von Fatih Akin

Themen:   Hamburg; 1970 bis 1979 n. Chr.; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Regionalroman; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Soziales

Heinz Strunk im Interview im «Goldenen Handschuh»

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