Birand Bingül

Der Hodscha und die Piepenkötter

Treffen sich zwei Kulturen:
In ihrer Stadt ist Ursel Piepenkötter die unangefochtene Nummer eins. Als amtierende Oberbürgermeisterin liebt sie das Bad in der Menge, sie ist resolut und kämpferisch. Ihre Spezialdisziplinen: Tricksen, Tarnen, Täuschen. Ihr oberstes Ziel: die Wiederwahl. Doch die gerät in Gefahr, als Nuri Hodscha, der neue Geistliche der türkischen Gemeinde, zum Einstand ankündigt, eine prächtige Moschee bauen zu wollen. Vielen Bürgern der Stadt ist der Islam nicht geheuer – muss eine Bürgermeisterin da nicht eingreifen und Profil zeigen? Ursel Piepenkötter wittert die Chance, durch eine wohldosierte Portion Populismus die Wahl für sich zu entscheiden.
Doch bei Nuri Hodscha gerät sie an den Falschen: Der Mann Allahs ist ein Schlitzohr ohnegleichen. Ob Kuhhandel oder Erpressung – auch ihm sind alle Mittel recht.
Noch 42 Tage bis zur Wahl. Zwei harte Gegner. Der Kampf ist eröffnet ...

Themen:   Deutschland; Bezug zum Islam und islamischen Gruppen; Belletristik: Humor; Moderne und zeitgenössische Belletristik

Birand Bingül - Der Hodscha und die Piepenkötter

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