Aharon Appelfeld

Auf der Lichtung

Edmund kann gerade noch dem Todeszug entkommen. In den karpatischen Wäldern findet der Siebzehnjährige Zuflucht bei jüdischen Widerstandskämpfern. Sie leben wie in einer großen Familie zusammen: Da ist der charismatische Anführer Kamil, der die Gruppe zu einer Einheit formt, da sind die Kinder Milio und Michael oder die Alten wie Zirl, die noch die religiösen Bräuche pflegt. Als es gelingt, viele Juden aus einem Zug zu befreien, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Das Ende des Krieges ist spürbar nah, aber die Gruppe kann sich kaum mehr versorgen und vor den Deutschen verbergen.
Ein großer Roman, der die Härte des Krieges nie verschweigt – und in seiner wunderbaren Menschlichkeit doch den Glauben an die Zukunft siegen lässt.

Themen:   Karparten; 1940 bis 1949 n. Chr.; Bezug zu Juden und jüdischen Gruppen; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Kriegsromane: Zweiter Weltkrieg; Belletristik in Übersetzung

Coverbild Aharon Appelfeld ist tot
Coverbild Aharon Appelfeld ist tot

«Der wichtigste Chronist des NS-Völkermordes am europäischen Judentum in hebräischer Sprache» (Jüdische Zeitung)

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