Shahak Shapira

Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!

Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde 

Ein saukomisches, todernstes Buch über Deutsche, Juden, Muslime – und einen Nazi mit Wolfgang-Petry-Frisur.
In der Neujahrsnacht 2015 wurde ein junger Israeli in der Berliner U-Bahn angegriffen, nachdem er sich mit einer Horde angelegt hatte, die antisemitische Parolen grölte. Ein Mediengewitter war die Folge, PEGIDA solidarisierte sich, aus Israel kam die Empfehlung, in die Heimat zurückzukehren. Aber Shahak Shapira wehrte sich weiter: Rassismus sei immer schlimm, egal gegen wen, im Übrigen fühle er sich in Berlin pudelwohl. Danach war die Hölle los, Fernsehstationen und Zeitungen weltweit berichteten, es hagelte Lob und Kritik.
Nun schreibt Shahak über sein Leben: schaurig lustig über seine Jugend als Jude im tiefsten Sachsen-Anhalt, ergreifend über die Geschichte seiner Familie und nachdrücklich in seiner Botschaft: dass alle Menschen in Frieden zusammenleben können, wenn sie nur wollen. Und dass jeder selbst entscheidet, ob er ein rassistisches Arschloch ist oder nicht.

Themen:   Memoiren, Berichte/Erinnerungen; Ethische Themen und Debatten; Ethnische Minderheiten und multikulturelle Gesellschaft; Soziale Gruppen: religiöse Gemeinschaften; Holocaust; Judentum: Leben und Praxis; Humor

Veranstaltungen

  • 23.05.2017 20.00 Uhr   in Heidelberg

    Lesung ”Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!”

    Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg
    Sofienstraße 12

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  • 26.05.2017 20.00 Uhr   in Quedlinburg

    Lesung ”Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!”

    Veranstalter:
    Buchhandlung & Antiquariat Gebecke
    Pölkenstr. 3

    Veranstaltungsort:
    Kuz Reichenstrasse
    Reichenstr. 1

    Mehr Infos
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