Ausgezeichnet

Martin Piekar erhält den Harbourfront Debütpreis 2026

Martin Piekar erhält den Harbourfront Debütpreis 2026
© Charlotte Werndt

Martin Piekar wurde für seinen Roman «Vom Fällen eines Stammbaums» am 20. September mit dem Harbourfront Debütpreis ausgezeichnet. Unser Autor teilt sich den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit Oliwia Hälterlein («Wir Töchter», erschienen bei C.H. Beck). Wir gratulieren beiden Autor:innen herzlich! 

In seinem autofiktionalen Debüt erzählt Martin Piekar eine deutsch-polnische Familiengeschichte zwischen Prekarität und Fürsorge. Im Zentrum steht eine Mutter-Sohn-Beziehung, die tief von Herkunft, Klasse und Migration geprägt ist.   

Der Harbourfront Debüt Preis zeichnet herausragende deutschsprachige, belletristische Romandebüts aus, die durch sprachliche Kraft, erzählerische Eigenständigkeit und literarische Qualität überzeugen. Er bildet das Herzstück der Programmlinie next:gen des Harbourfront Literaturfestivals. 

Über die Vergabe entschieden am 20. September im Nica Jazz Club vier Hamburger Buchhändler:innen: Pascal Mathéus von der Buchhandlung Wassermann, Can Mayaoglu aus der Buchhandlung im Literaturhaus, Melanie Winkler von Thalia Norderstedt und Julia Kemp aus der Buchhandlung Lüders. 

Portrait von Martin Piekar
© Charlotte Werndt
Martin Piekar

Martin Piekar , geboren 1990 in Bad Soden am Taunus, ist Schriftsteller, Lyriker, Lehrer und bringt seine Texte ebenso gerne auf die Bühne wie aufs Papier. Er veröffentlichte drei Lyrikbände: BASTARDECHO (2014), AMOKPERVERS (2018) und zuletzt LIVESTREAM & LEICHEN (2023). Bei den 47. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt wurde er mit dem KELAG-Preis und dem BKS Bank-Publikumspreis ausgezeichnet. Für das Manuskript seines Debütromans erhielt er 2024 den Robert-Gernhardt-Preis und wurde 2025 für den Alfred Döblin-Preis nominiert. Martin Piekar lebt in Frankfurt am Main.  

Zum AutorBücher von Martin Piekar