Jonathan Franzen

Das Ende vom Ende der Welt

So weit entfernt ist es gar nicht, das Ende vom Ende der Welt – unsere Erde ist gefährdeter denn je. Auch Jonathan Franzen weiß das und weist seit Jahren darauf hin. In seiner dritten Essaysammlung nimmt er uns mit auf ferne Kontinente, in Wüsten, auf tropische Inseln, ja sogar auf eine Luxuskreuzfahrt in die Antarktis. Allein auf Deck, bei rauem Wind und eisiger Kälte, ausgestattet mit seinem Fernglas und viel Geduld, hält er Ausschau nach dem, was es in wenigen Jahren wahrscheinlich nicht mehr geben wird: Kaiserpinguine, die auf Eisbergen stehen. Und er erinnert sich an seinen verstorbenen Onkel Walt – einen Mann, der trotz schwerer Schicksalsschläge niemals aufhörte, das Leben zu lieben. Erst verlor er seine Tochter bei einem Verkehrsunfall, dann die Ehefrau, weil sie dement wurde, und schließlich seine späte Liebe an den Krebs. In diesem Titelessay geht es um weit mehr als um bedrohte Natur und Umwelt: Erzählt wird von Familie – dem, was zählt. "Selbst in einer Welt, in der alles stirbt, wächst neue Liebe nach."
Die hier versammelten Essays und Reden aus den letzten fünf Jahren zeigen uns Jonathan Franzen als einen Menschen, der mit sich selber ringt. Und mit einigen der wichtigsten Themen unserer Zeit.

Themen:   Antarktis; Literarische Essays; Zoologie: Vögel (Ornithologie); Tier- und Umweltschutz; Klimawandel; Expeditionen: Sachbuch

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