Jan Weiler

Im Reich der Pubertiere

Chaos, Pickel und Hormone – Bestsellerautor Jan Weiler (»Maria, ihm schmeckt's nicht«, »Das Pubertier«) erzählt, wie der Wahnsinn in der Familie weitergeht.
Inzwischen hat es der Pubertier-Forscher nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung zu tun. Zu einigen Erkenntnissen ist er bereits gekommen: Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art erscheinen signifikant: Während das weibliche Pubertier durch maßlosen Konsum, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern auffällt, verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im Wesentlichen mit drei lautlosen Tätigkeiten: Schweigen, Müffeln – und Zocken.
Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer.
Genau wie der Vorgänger "Das Pubertier", das von betroffenen Eltern wie von Kindern in der Pubertät heiß geliebt wurde, stürmte "Im Reich der Pubertiere" kurz nach Erscheinen Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste. Die Illustrationen im Innenteil stammen wieder von dem Berliner Künstler Till Hafenbrak.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik: Humor; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Heranwachsen; Belletristik: Erzählungen, Kurzgeschichten, Short Stories; Humor; Geschenkbücher

Die wahren Helden der Pubertät sind selbstredend nicht die Pubertiere, sondern deren Eltern. Was die auszuhalten haben! Sogar Pubertier-Kenner Jan Weiler muss noch viel dazulernen, als nach Carla auch Sohn Nick das Reich der Pubertät betritt. «Das Anstrengende an Jugendlichen ist, dass sich ihre Weltsicht doch sehr stark durch Ablehnung ...

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