Fernando Aramburu

Langsame Jahre

Ein achtjähriger Junge wird von seinen Eltern zu Verwandten gesckickt, sie selbst können ihn nicht mehr ernähren. In San Sebastián erwartet ihn eine typisch baskische Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Die Cousine und der Cousin suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten, von denen die Eltern nichts wissen. Der Junge beobachtet mit den staunenden Augen eines Kindes, wie mühevoll es ist, seinen eigenen Weg zu finden. Doch als er seine Chance bekommt, nutzt er sie.
In „Langsame Jahre“ wird beschrieben, wie die Geschehnisse, die in Aramburus Erfolgsroman „Patria“ einzelne Familien und schließlich das ganze Land auseinanderbrechen lassen, ihren Anfang nehmen.

Themen:   País Vasco, Comunidad Autónoma del; Spanien: Diktatur Francos (1940 bis 1975 n. Chr.); 1960 bis 1969 n. Chr.; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Heranwachsen; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Politik; Familienleben

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