Ernest Hemingway

In einem anderen Land

Dieser wohl berühmteste Roman Hemingways erschien 1929 und basiert auf seinen Erlebnissen als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg. Als er ihn schrieb, war er dreißig Jahre alt, und der Roman wurde als das beste Buch über diesen Krieg gefeiert. Es begründete seinen Weltruhm. "In einem anderen Land" erzählt die Geschichte des amerikanischen Ambulanzfahrers Frederic Harvey an der Isonzo-Front und seiner Leidenschaft für die schöne, aber empfindsame englische Krankenschwester Catherine Barkley – eine Liebe, die angesichts der Umstände, unter denen sie gedeiht, nur in einer Katastrophe enden kann. Den Roman zeichnet die meisterhafte erzählerische Leistung aus, dass er die Brutalität des Krieges und das zarte Spiel einer beginnenden Liebe auf erschreckend zwingende Weise miteinander verbindet. Daraus entsteht ein Drama von beinahe übermenschlicher Tragik und, da frei von jeglicher Sentimentalität, ein "wunderschönes, bewegendes und zutiefst menschliches Buch" (Vita Sackville-West).

Themen:   1910 bis 1919 n. Chr.; Kriegsromane: Erster Weltkrieg; Klassische Belletristik; Biografischer Roman; Belletristik in Übersetzung

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